IX. Roland Grillmeier 1997-2003

Roland Grillmeier 1997-2003

Einen der größten Erfolge in der Geschichte des Kreisverbandes ebnete der Weg zu den Kommunalwahlen bis zum Jahr 2002. Bei diesen Wahlen wurde der JU-Kreisvorsitzende Roland Grillmeier auf Anhieb zum ersten Bürgermeister der Stadt Mitterteich gewählt. Auch in Plößberg wurde der JU-Mann Lothar Müller zum Oberhaupt der Kommune bestimmt, sowie weitere langjährige JU´ler als Gemeinde-, Markt- oder Stadträte mit auffallend sehr guten Ergebnissen vom Bürger mit seinem Vertrauen ausgestattet. Von der Stimmung, die die JU erzeugte, profitierte auch die CSU-Kreistagsliste, auf der die JU-Kandidaten sehr gute Ergebnisse erhielten und die CSU so mit 31 Sitzen wieder die Mehrheit im Kreistag erhielt.

Die Staffelübergabe von Kraus an Grillmeier klappte damals mustergültig, da Grillmeier einen Teil der vertrauten Mannschaft (Leonhard Zintl, Thomas Grillmeier, … ) mit übernahm. In der Ära Grillmeier wurden viele neue Ortsverbände gegründet und somit sämtliche “weiße Flecken” im Landkreis beseitigt. Auch die Mitgliederwerbung wurde weiter voran gebracht. So überschritt man erstmals die 1.000-Mitgliedergrenze und zählte somit zu den größten Kreisverbänden in ganz Deutschland. Im Jahre 1997 wurde das 50-jährige Jubiläum des Kreisverband zusammen mit JU-Landesvorsitzenden Markus Söder und vielen Mitglieder aus den fünfzig Jahren JU-Kreisverband gefeiert. Roland Grillmeier war vier Jahre im Landesausschuss als erster Tirschenreuther überhaupt aktiv.

Das Projekt Zukunftswerkstatt wurde unter der Leitung von Leonhard Zintl gestartet mit Referenten wie Josef Schmidt oder Pater Albert Ziegler. Auch die landkreisweite Infobroschüre Zukunftswerkstatt erschien regelmäßig mit einer Gesamtauflage von jedesmal rund 20.000 Stück. Die JU-Power-Tage wurden ins Leben gerufen, bei denen sich die Kreisvorstandschaft mittels Betriebsbesichtigungen ein praxisnahes Bild vor Ort bei den heimischen Betrieben machte. Auch die einzelnen Arbeitskreise machten regelmäßig aufgrund mustergültig vorbereiteter Aktionen auf sich aufmerksam. Die Sorgen um die heimische Wirtschaft und den damit verbundenen Wegzug vieler guter vor allem junger Köpfe waren die Hauptthemen in diesen Jahren.

Aber auch der gesellige Teil kam in der Ära Grillmeier nicht zu kurz. Viele gemeinsame Fahrten und Feiern förderten das Zusammengehörigkeitsgefühl der ehemaligen beiden Altlandkreise Kemnath und Tirschenreuth. Ein Highlight bildete dabei immer das alljährliche Steinbruchfest bei Konnersreuth, bei dem die Helfer aus dem ganzen Landkreis immer zusammen langten. Bei einer großen Abschiedsparty in Falkenberg im Jahre 2003 blickte man auf das geleistete gemeinsam zurück. Eine starke Einbindung der JU in die CSU-Kreisvorstandschaft folgte bei den anschließenden Wahlen. Roland Grillmeier wurde stellvertretender Kreisvorsitzender, Martin Rosner und Roman Melzner wurden Schriftführer, sowie weitere Mitglieder Beisitzer in der neuen CSU-Kreisvorstandschaft wie Leonhard Zintl, Thomas Grillmeier, Monika Greger oder Thomas Völkl.