Anpacken für Tirschenreuth – JU-Kreisverband stellt Wahlprogramm vor

Anpacken für Tirschenreuth – JU-Kreisverband stellt Wahlprogramm vor

Falkenberg. Nicht einmal mehr drei Monate sind es noch bis zur Kommunalwahl im kommenden März. Nachdem der JU-Kreisverband Tirschenreuth seine Kandidaten für den Kreistag bei der Klausurtagung nominiert hatte, stand in den vergangenen Wochen zusammen mit den JU-Kreistagskandidaten die Ausarbeitung eines Programms an. Im Rahmen der Kreisausschusssitzung am vergangenen Sonntag in Falkenberg stellte Kreisvorsitzender Benjamin Zeitler dieses Wahlprogramm des JU-Kreisverbandes Tirschenreuth vor. Inhaltlich stehen die Themen Familie, Abwanderung, Infrastruktur, (Aus-) Bildung und das Landratsamt als Servicezentrum im Fokus.

Die JU hat sich die Sorgen und Probleme des Landkreises vor Augen geführt und nach ihrem Motto „Anpacken für Tirschenreuth“ Lösungsvorschläge und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Das Motto wird ergänzt, durch den Slogan: „aufgeschlossen – anpackend – aus Liebe zur Heimat“, der im ganzen Wahlprogramm erkennbar ist. Vor allem der Ausbau der Kinderbetreuung im Landkreis liegt der JU sehr am Herzen. „Kinder- und jungendfreundliche Politik bildet die Grundlage einer zukunftsorientierten Kommunalpolitik“, so Kreisvorsitzender Benjamin Zeitler. So könne man sich etwa die Einrichtung eines Informationsportals im Internet über regionale Kinderbetreuungsangebote für Familien vorstellen. 
Weiterhin setzt sich die JU aktiv für die Verbesserung der Situation an den Schulen ein. Das Großprojekt Stiftland-Gymnasium bedarf einer schnellstmöglichen Umsetzung. Außerdem sollte für alle Landkreisschulen eine bedarfsgerechte Ganztagesbetreuung eingerichtet werden. Auch könnte sich die Junge Union die Einrichtung eines deutsch-tschechischen Gymnasiums vorstellen. Schließlich gibt es in Bayern ein solches Projekt noch nicht. Besonders Augenmerk legt die JU auch auf die Berufsschule Wiesau, der zusammen mit der EDV-Schule und der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement die entscheidende Rolle für die Zukunftsfähigkeit unserer Region zugesprochen wird. Mit einem eigenen Arbeitskreis Bildung und Wirtschaft engagiert sich die JU schon seit Langem in diesem Bereich. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist auch der „Lehrstellenspiegels“, mit dem sich die JU seit Jahren für die jungen Ausbildungssuchenden einsetzt. 
Nur wenn junge Menschen im Landkreis eine vernünftige Ausbildung bekommen und Sie danach eine Chance auf eine Anstellung haben, werden Sie auch im Landkreis Tirschenreuth bleiben. Deshalb fordert die JU auch ein viel stärkeres Engagement von Seiten des Landkreises gegen die Abwanderung junger Menschen vorzugehen. So vermisst die JU Initiativen des Landkreises, junge Menschen in der Region zu halten oder junge Menschen in die Region zurückzuholen. „Nur dauernd davon zu reden, dass man dagegen nichts machen könne, ist für uns als engagierte junge Politiker zu wenig“, so Zeitler. Hier seien endlich Konzepte und Ideen gefordert, für die die Junge Union schon lange wirbt. 
Im Bereich Servicezentrum Landratsamt setzt sich die JU für einen radikalen Abbau von bürokratischen Regelungen und Hemmnissen ein. Das Landratsamt müsse noch mehr als bereits bisher die Möglichkeiten des Internets nützen. Darüber hinaus fordert die Junge Union eine nachhaltige und somit generationengerechte Haushaltspolitik mit dem Ziel eines ausgeglichenen Haushalts. Insgesamt, so Zeitler, zeige das JU-Wahlprogramm, dass die JU nicht nur Themen ansprechen, sondern Probleme auch anpacken und verändern will. Die Potentiale im Landkreis Tirschenreuth seien noch lange nicht ausgeschöpft. Zuletzt verwies der Kreisvorsitzende auf das ausführliche Wahlprogramm auf der Internetplattform www.anpacken-fuer-tir.de.