Besuch der kommunalen Beratungsstelle für senioren- und behindertengerechtes Wohnen

Besuch der kommunalen Beratungsstelle

Das Älterwerden der Gesellschaft ist eine große Herausforderungen, auch für die Kommunalpolitik im Landkreis Tirschenreuth. Vor allem die Betreuung und die Wohnsituation von Senioren stellt die Familien oft vor große Schwierigkeiten. Grund genug, dass sich der Kreisverband der Jungen Union dem Thema annimmt und sich bei einem Besuch in der neuen Anschauungswohnung der kommunalen Beratungsstelle für senioren- und behindertengerechtes Wohnen in Tirschenreuth von Fachberaterin Anita Busch aus erster Hand über technische Neuerungen, die den Alltag von Senioren erheblich erleichtern können, zu informieren.

Auch Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht und stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler überzeugten sich bei dieser Gelegenheit von dem Projekt, dessen Sach- und Personalkosten im Rahmen eines zweijährigen Modellprojekts zu 100% vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert werden. Als bildungs- und forschungspolitischer der Unionsfraktion im Bundestag freute es Albert Rupprecht, dass die insgesamt knapp 200.000 € Förderung in Tirschenreuth gut investiert seien. Der Landkreis Tirschenreuth einen Teilbereich des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes um. JU-Kreisvorsitzender und Kreisrat Bernhard Söllner zeige sich beeindruckt darüber, dass von den deutschlandweit 22 geförderten Projekten ein Förderprojekt der Landkreis Tirschenreuth bekommen hat.

Neben barrierefreien Sanitäranlagen, angepassten Tür- und Fensteröffnern beleuchteten Handläufen und vielem mehr, gab es auch ein vielseitig verstellbares Bett zu bestaunen. Neben den konkreten Anschauungsobjekten in der Beispielwohnung im Rosenweg 10 (ehemalige Sparkassenfiliale) in Tirschenreuth, steht Anita Busch darüber hinaus mit einem umfassenden Beratungsangebot zur Seite. Nicht nur welche technischen Hilfsmittel und Umbaumöglichkeiten es für Senioren und Menschen mit Handicap gibt, zeigt sie Interessenten auf, sondern hilft auch bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten, Fördermitteln, Antragstellung und bei der Vermittlung von fachkundigen Handwerkern.

„Ein enormer Gewinn für unseren Landkreis und ein Schritt zu mehr Sensibilität für dieses wichtige Thema", befand Kreisrat und stv. JU-Kreisvorsitzender Mario Rabenbauer. Dies konnten auch der Behindertenbeauftragte des Landkreises, Reinhard Schön, und Sachgebietsleiter Walter Brucker vom Landratsamt aus ihren bisherigen Erfahrungen bestätigen. Die Beratungsstelle ist unter 09631 88427 oder anita.busch@tirschenreuth.de erreichbar.

Quelle: Der Neue Tag