Besuch Liebensteiner Katonagenwerke

Gruppenfoto Liebensteiner Katonagenwerke

Die Digitalisierung der Wirtschaft ist ein viel diskutiertes Thema. Was die Chancen der Digitalisierung für die heimischen Unternehmen bedeuten, hat sich der JU Kreisverband Tirschenreuth nun bei einem Besuch des Liebensteiner Kartonagenwerk zeigen lassen.

Bei einem Rundgang durch das weitläufige Firmengelände erklärten die beiden Geschäftsführer Sebastian Forster und Bernhard Schön senior den gut 50 Besuchern rund um JU-Kreisvorsitzenden Matthias Grundler die hochtechnisierten Produktions- und Logistikabläufe.

Beeindruckt waren die Zuhörer von den vielfältigen Möglichkeiten, Verpackungen mit Hilfe von 3-D Programmen nach Maß zu gestalten, wie auch von der Geschwindigkeit, mit der die Ware zu den Kunden gebracht wird. „Ein Arbeitgeber mit Zukunftsperspektiven für junge Menschen“, zeigt sich JU-Kreisvorsitzender Matthias Grundler überzeugt vom Wirtschaftsstandort im Landkreis Tirschenreuth.

Weil im Geschäft mit der Wellpappe Schnelligkeit entscheidend sei, habe man die Möglichkeiten der Digitalisierung und der Automatisierung so weit als möglich genutzt. Von der Materialbestellung bis hin zur Auslieferung werden die Prozesse in Liebenstein digital gesteuert und überwacht. Dabei komme es darauf an, die Technologien sinnvoll zu vernetzen und  die Produkte und ihre Herstellungsprozesse wettbewerbsfähig für die Zukunft zu machen.

„Eine beeindruckende Präzision“, wie die Kreisvorsitzender Frauen Union, Tina Zeitler, anerkennend lobte. Am Ende müsse die Technologie den Menschen dienen und nicht umgekehrt.

„In unserer Heimat tut sich was“, war am Ende das Fazit der Besucher, die beeindruckt von der „digitalen Fabrik um die Ecke“ den Heimweg antraten.