Bezirkstagsergebnisse im Stimmkreis Tirschenreuth

Bezirkstagsergebnisse im Stimmkreis Tirschenreuth

Die Bäume wachsen für die CSU nicht mehr in den Himmel. Das zeigt die Landtagswahl, und die Abstimmung auf Bezirksebene passt ins Bild. Dennoch erzielt Toni Dutz mit Abstand die höchsten Einzelergebnisse in den Gemeinden.

 
Mehr als 50 Prozent der Erststimmen holt der CSU-Bezirksrat in fünf Kommunen. Sein Heimatort Wiesau liegt da mit 60 Prozent sogar nur auf Platz zwei. Noch mehr Unterstützung gewähren die Falkenberger Wähler mit 64 Prozent. Aber auch in Mähring und Pechbrunn gibt es viele Dutz-Anhänger. Sein schlechtestes Ergebnis mit 22,1 Prozent fährt er in Krummennaab ein, wo Brigitte Scharf vorn liegt.
 
Dort ist auch das Resultat von Holger Götz nur einstellig. Für den Direktkandidaten der Freien Wähler ist dagegen die Abstimmung in Speinshart ein Heimspiel. Mit 36,80 Prozent landet er nur 2 Prozentpunkte hinter Toni Dutz. Mehr als ein Viertel der Erststimmen bekommt er auch in Eschenbach, Schlammersdorf und Vorbach. Im Landkreis Tirschenreuth hat er die meisten Wähler in Kastl und Kulmain. Besonders wenig Vertrauen schenken ihm die Bürger in Falkenberg und Fuchsmühl.
 

Stefan Löw, Direktbewerber der AfD, kommt auf die meisten Stimmen in Schwarzenbach (17,88 Prozent) und Immenreuth (14,02). Am wenigsten Rückhalt geben ihm die Wahlberechtigten in Falkenberg (3,94 Prozent)und Kastl (6,76).

Die Grünen-Kandidatin Gudrun Müller holt an ihrem Wohnort Tirschenreuth ihr bestes Ergebnis mit 12,75 Prozent, auch in Falkenberg und Neualbenreuth ist ihr Resultat zweistellig. Am wenigsten Stimmen bekommt sie in Reuth (3,96 Prozent), Schlammersdorf (4,1) und Pullenreuth (4,4). Werner Ott erreicht in seiner Heimatgemeinde Neusorg 14,48 Prozent. Ansonsten verbucht der FDP-Vertreter zwischen 7,86 (Ebnath) und 0,93 Prozent (Speinshart). Die Linken erzielen mit Christian Weidner in Vorbach mit 4,47 Prozent ihr bestes Ergebnis. In Falkenberg und Pullenreuth reicht es nicht einmal zu einem Prozent. Die Bayernpartei, vertreten durch Petra Ringelmann, hat in Brand (3,56 Prozent) eine Mini-Hochburg, während die ÖDP in Pressath (5,97) und Trabitz (4,79) ihre stärksten Zahlen verbucht. Den geringsten Rückhalt gibt es in Falkenberg. Genau eine Stimme ist die Ausbeute in der Wählergunst.

Quelle: Der Neue Tag