Highspeed-Internet verschafft Wettbewerbsvorteil: JU bei Jungunternehmer Marco Kellner zu Gast

Breitbandausbau machts möglich: Erfolgreiches Start-Up Unternehmen in Ebnath

Die JU Ebnath besuchte gemeinsam mit dem JU Kreisverband den Start-up-Gründer Marco Kellner in seinem Ebnather Firmensitz. Initiiert hatten die Besichtigung der Kreisvorsitzende Matthias Grundler und die Ortsvorsitzende der Ebnather JU Sonja Söllner.

Kellner, der nach längerer Zeit der Aus- und Weiterbildung in der Ferne wieder den Weg ins heimatliche Ebnath gefunden hat, zeigt sich seit seiner Rückkehr sowohl unternehmerisch als auch gesellschaftlich sehr engagiert. Neben seiner Tätigkeit als Juniorchef des Möbelhauses Kellner gründete er zusammen mit einem Bekannten vor einiger Zeit ein Start-Up-Unternehmen. Die Firma „Echtraum“ hat eine Software entwickelt, die Planungsprozesse unter anderem für Architekten, Stadtplaner und Inneneinrichter im 3-D-Format möglich macht.

 

Highspeed-Internet verschafft Wettbewerbsvorteil

Firmensitz ist Ebnath, unter anderem auch wegen der hervorragenden Internetverbindung. Beim sog. „schnellen Internet“ war die Gemeinde Ebnath einer der Vorreiter in der Region. Was allerdings niemand auf dem Schirm hatte: Laut Kellner sei Ebnath mit seiner hervorragenden Breitbandanbindung sogar dem Standort Regensburg überlegen, wo das Unternehmen ursprünglich seinen Anfang fand. 

 

JU: Bayern soll Start-Up Unternehmen weiter fördern

Marco Kellner erzählte von den ersten Schritten der jungen Firma und zeigte sich dankbar über den Fördertopf „BayTOU“ des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Ohne eine Förderung wäre die erfolgreiche Gründung der Firma bedeutend schwieriger gewesen. Derzeit sind im Unternehmen 3 Mitarbeiter beschäftigt, unter anderem ein Informatiker, der sich um die Umsetzung verschiedener Konzepte kümmert. Kellner bat die Jungpolitiker darum, sich in Zukunft weiterhin für entsprechende Fördertöpfe in Bayern einzusetzen, damit auch andere Jungunternehmer ihre Ideen umsetzen könnten. Kreisvorsitzender Matthias Grundler und Bezirksvorsitzender Christian Doleschal sagten Marco Kellner zu, auch in Zukunft stets ein offenes Ohr für ihn und sein Unternehmen zu haben.

Für einen Schmunzler sorgte dann das lustig gemeinte Angebot der Kreis-JUler an Kellner, sich ihnen doch politisch anzuschließen. Engagierte junge Menschen seien in der Jungen Union immer willkommen. Soweit ging dann die Gastfreundschaft aber doch nicht. Freundlich verwies Kellner auf seine Mitgliedschaft bei den „Piraten“, bei denen er u.a. auch im Bezirksvorstand tätig war. Es herrschte Einigkeit unter allen Beteiligten, dass es das Ziel sein muss, die Region weiter nach vorn zu bringen, unabhängig von der Parteizugehörigkeit.

Zum Abschluss überreichte Ortsvorsitzende Sonja Söllner dem Jungunternehmer noch ein kleines Präsent und dankte ihm recht herzlich für die interessante und kurzweilige Firmenbesichtigung. Kellner und seine Lebensgefährtin nahmen das Angebot des Kreisvorsitzenden gerne an, auch ohne Parteizugehörigkeit an der Kreisausschusssitzung im Gasthof „Bergblick“ teilzunehmen.

Das Bild zeigt Firmengründer Marco Kellner (5. Von links) zusammen mit der Ebnather JU-Ortsvorsitzenden Sonja Söllner (7. von links), dem JU-Kreisvorsitzenden Matthias Grundler (9. Von links) und dem JU-Bezirksvorsitzenden Christian Doleschal (8. von links).