CSU-Nachwuchs schmiedet Allianz

JU TIR WUN

Tirschenreuth/Wunsiedel. Die Junge Union (JU) schmiedet eine Oberpfälzer-oberfränkische Allianz. "Viele Herausforderungen betreffen uns gleichermaßen", so der Tirschenreuther JU-Kreisvorsitzende Matthias Grundler mit Blick auf die oberfränkischen Nachbarn im Landkreis Wunsiedel. "Darum gehen wir die Dinge jetzt gemeinsam an", untermauert sein Wunsiedler Kollege Frank Kilian.

Die Attraktivität der Region für junge Menschen, die Entwicklung der Ortskerne, moderne Mobilität und vieles mehr stünden auf der Tagesordnung. Aber auch die Grenzlage zu Tschechien mit ihren Chancen und Schwierigkeiten verbinde die beiden Landkreise, so Kilian. Die oberfränkisch-Oberpfälzer Allianz hat sich in einer gemeinsamen Sitzung ein straffes Programm verordnet. Eine mehrteilige "Ideenwerkstatt" nimmt noch im Mai ihre Arbeit auf, an deren Ende zahlreiche Vorschläge an den neuen Ministerpräsidenten überreicht werden sollen.

Der Startschuss fällt am Freitag, 11. Mai, wenn sich die Nachwuchspolitiker mit dem Oberbürgermeister von Marktredwitz Oliver Weigl zum Gedankenaustausch treffen. Am Samstag, 9. Juni, folgt eine Klausurtagung im neuen Oberzentrum Waldsassen-Eger. Dabei werden auf tschechischer Seite das rasant wachsende Industriegebiet und einige Firmen besichtigt. Bei einem Mittagessen mit dem dortigen Oberbürgermeister geht es um Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Höhepunkt wird eine Fahrt nach Prag am Freitag/Samstag, 10. und 11. August, sein, bei der nicht zuletzt die Zukunft der EU und die deutsch-tschechische Zusammenarbeit im Fokus stehen. Unter anderem ist die JU-Delegation dort in die deutsche Botschaft eingeladen, in der sich im September 1989 die historischen Ereignisse rund um die dort ausharrenden DDR-Flüchtlinge und die Rede des damaligen deutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher abspielten. "Über den Tellerrand zu blicken ist heute wichtiger denn je", so die Kreisvorsitzenden.

(Quelle: onetz.de vom 09.05.2018)