Edmund Stoiber und JU-Landesvorsitzender Hans Reichhart im Generationen-Talk

„Die Jugend ist unsere Zukunft“, machte Altministerpräsident Edmund Stoiber seine Unterstützung für die junge Generation schon in seiner Festrede deutlich. Ein Anliegen, dass auch dem CSU-Kreisvorsitzenden Tobias Reiß im Rahmen der 70-Jahrfeier der Christsozialen wichtig war. Aus diesem Grund lud er zum Jubiläum den Vertreter der jungen Generation in Partei und Landtagsfraktion, den bayerischen JU-Landesvorsitzenden, MdL Dr. Hans Reichhart, in die Klosteraula nach Waldsassen ein. Gemeinsam mit CSU-Ehrenvorsitzendem Stoiber ging es in einem „Generationen-Talk“ um die Zukunftsaussichten insbesondere der jungen Menschen im ländlichen Raum. 

„Generationengerechtigkeit ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts“, zitierte Tobias Reiß aus der jüngsten Regierungserklärung Horst Seehofers. Eine Steilvorlage für Stoiber, der mit dem ausgeglichenen Haushalt vor über zehn Jahren den Grundstein für die finanziellen Spielräume von heute gelegt hatte. „Heute tilgen wir bereits alte Schulden“ unterstrich MdL Hans Reichhart, dass die Staatsregierung an der soliden Finanzpolitik festhalte. „Mir ist es aber wichtig, dass wir weiter besonders in die Zukunftsbereiche investieren“, machte der JU-Chef die Position seines 27.000 Mitglieder starken Verbandes deutlich. „Digitaler Wandel, der Ausbau von Kinderbetreuungs- und Bildungsangeboten, eine moderne Infrastruktur“, das seien Schwerpunkte für die Junge Union. Beim Stichwort Bildung hob Tobias Reiß hervor, dass mit der Ansiedlung der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden ebenfalls in der Ära Stoiber ein Meilenstein für die nördliche Oberpfalz gesetzt wurde. Damals startete die Hochschule mit lediglich 127 Studierenden, heute seien bereits über 3.000 junge Leute, vorwiegend aus der Region, eingeschrieben. „Das hat Bindungskraft und bringt uns nach vorne“, war Tobias Reiß von der Qualität der OTH überzeugt. 

Auch das Thema Kultur nahm breiten Raum ein. Mit der Einrichtung des Kulturfonds hatte Stoiber seinerzeit die Kulturförderung für den ländlichen Raum neu ausgerichtet. „Ohne Kultur geht es nicht“, warb der ehemaligen Ministerpräsident dafür sich nicht nur auf ökonomische Fragen zu konzentrieren. Insbesondere Waldsassen habe von der Kulturförderung für den ländlichen Raum profitiert, stellte Tobias Reiß heraus und nannte Stichworte wie das kürzlich eröffnete Kunsthaus und das Kloster. 

Bildquelle: Robert Ehrmann