„Die Natur mit allen Sinnen erleben“

„Die Natur mit allen Sinnen erleben“

Die Natur mit allen Sinnen erleben“ heißt ein Motto des Kräuter- und Naturerlebnisgartens in Waldsassen. Der JU-Kreisverband wollte nun bei einer Führung hinter die Kulissen dieser Einrichtung schauen und kam zur Besichtigung nach Waldsassen. 

Der Leiter der Umweltstation und des Naturerlebnisgartens Dipl.Geoökologe Marco Werner führte die Gruppe, der sich auch der Bürgermeister Herbert Hahn anschloss, durch die einzelnen Stationen und ging auf die Entstehung der Umweltstation ein. So wird sie von dem „Kultur und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen“ (KuBZ) betrieben. Ziel ist die Umweltbildung der Bevölkerung. So sollen vor allem Kinder und Jugendliche hier die Möglichkeit haben in der Praxis die Natur kennen zu lernen. Deswegen arbeitet man auch sehr eng mit den Schulen des Landkreises zusammen. Die Umweltstation bietet auch nicht nur Führungen für Schulklassen an, sondern führt mit diesen ebenso gemeinsame Projekte durch. Die drehbare Solar-Sonnenuhr, die in dieser Form einmalig in Deutschland ist, und das ökologische Pavillon wurden so in Kooperation mit den Berufsschulen Wiesau und Weiden errichtet. 

Dann durften die JU´ler selbst die einzelnen Elemente der Umweltstation kennen lernen und erleben. So führte sie Marco Werner durch den Kräutergarten nach Hildegard von Bingen, in den Garten nach Pfarrer Sebastian Kneipp und in den Garten mit Kräutern nach der Traditionellen Chinesischen Medizin. Marco Werner konnte auch den neuen Wetter- und Klimaerlebnispark vorstellen, der am Wochenende eröffnet wird. Dieser bereichert neben einer Wetterstation auch mit einem Wetter- und Klimaerlebnispfad und einem Phänologischen Lehrpfad den Naturerlebnisgarten. 

Zum Abschluss des Rundgangs bedankte sich der JU-Kreisvorsitzenden Benjamin Zeitler bei dem Leiter der Umweltstation für die Führung. „Man kann hier an jeder Ecke merken, mit wie viel Herzblut und Engagement an diesem Garten gearbeitet wird.“, betonte Zeitler. Diese Einrichtung sei eine Bereicherung für die ganze Region, sei aber auch nur durch viele Unterstützer und Förderer aus der Region möglich. Für die weitere Arbeit wünscht er Marco Werner alles Gute.