Expertengespräch mit Staatssekretär Freller

Expertengespräch mit Staatssekretär Freller

Auf Einladung der JU Neustadt, Tirschenreuth und Weiden kam Staatssekretär Freller zu einem Expertengespräch nach Windischeschenbach. Bildung ist und muss das wichtigste Thema der Gesellschaft sein. Die Antwort auf die Herausforderungen durch die Globalisierung muss eine solidarische Leistungsgesellschaft sein. Dass dabei die Schule eine wesentliche Rolle spielt, darüber waren sich alle Teilnehmer dieses Expertengesprächs in der Grund- und Hauptschule einig.

Die Schule muss bei den jungen Menschen die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen, dass jeder seine Fähigkeiten, Kräfte und Ideen in die Gesellschaft einbringen kann. Auf Einladung der JU-Kreisverbände Neustadt, Tirschenreuth und Weiden war Kultus-Staatssekretär Karl Frelleram Donnerstag in die Schule gekommen, um mit den Rektoren Anton Sammet aus Windischeschenbach, Klaus Wendler aus Erbendorf sowei mit Lehrkräften und Politikern über den Stellenwert und die Zukunft von Bildung und Schule in Bayern zu diskutieren. Freller informierte über die Vorstellungen der Staatsregierung, während die Lehrkräfte mit vorhandenen Problemen und Forderungen nicht hinterm Berg hielten.

Am Ende seines Besuchs sprach Freller von “ausgesprochen positiven Eindrücken”, die er von der Windischeschenbacher Schule mitnehme. “Eine äußerst aktive Schule, in der man sich um jedes einzelne Kind bemüht. Das zeigt auch die Tatsache, dass alle Schüler den Hauptschulabschluss bestanden haben. Das zeugt vom Engagement der Lehrkräfte und von der Zusammenarbeit mit den Eltern.” Als “kluge Entscheidung und richtungweisend” bezeichnete der Staatssekretär die gemeinsame Arbeit der Windischeschenbacher und der Erbendorfer Schule bei den M-Klassen. “Dass alle Schüler dieses Zweiges untergekommen sind, ist dafür ein Beweis.”

Hinsichtlich der Datenübermittlung wünschten sich die Rektoren eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Jugendämtern und Kindergärten. Sie mahnten die Bücher an, die für die neuen Lernfächer noch benötigt werden und unterstrichen die gemeinsame Arbeit mit der Wirtschaft, wünschten sich aber noch mehr Praktikumsplätze.

(Bericht aus dem NT vom 21.10.2006)