Falkenberg braucht hohe Zuschüsse

Falkenberg braucht hohe Zuschüsse

Mitglieder des JU-Kreisverbandes informieren sich über Burg-Sanierung – Noch heuer Baubeginn

Falkenberg. „Besonders wichtig ist es, bei allen Planungen die Bevölkerung mitzunehmen“, kommentierte JU-Ortsvorsitzender Matthias Grundler die Vorbereitungen zur Sanierung der Falkenberger Burg. Über das Vorhaben, das einen gewaltigen Kraftakt für die Gemeinde darstellt, holte sich der JU-Kreisverband kürzlich Informationen aus erster Hand.

Bürgermeister Herbert Bauer empfing die jungen Politiker unter Leitung von Christian Doleschal im Sitzungssaal des Rathauses. Dabei erfuhren sie, dass Falkenberg seit einigen Jahren mit rund 950 Bürgern nahezu stabile Einwohnerzahlen zu verzeichnen habe, was insbesondere auch dem regen Zuzug zu verdanken sei. Natürlich hoffen Bürgermeister und Markträte, dass sich künftig verstärkt Mitarbeiter der Firma IGZ in Falkenberg niederlassen.

Weitere Einstellungen

Die Softwareschmiede IGZ nehme eine bemerkenswerte Entwicklung. Nachdem erst im vergangenen Jahr eine weitere „Softwarescheune“ in Betrieb ging, würden aktuell weitere Mitarbeiter eingestellt. Neben dem SAP-Logistik-Projekthaus und der Gastronomie sei die Burg das Aushängeschild des Ortes. 2009 von der Gemeinde gekauft, soll sie in den kommenden Jahren rundum saniert werden, erläuterte Herbert Bauer.

Baubeginn werde noch heuer oder Anfang 2012 sein. Herbert Bauer hoffte, dass der Kostenrahmen von drei Millionen Euro gehalten werden könne. Wichtig sei eine Förderung von 80 bis 90 Prozent. Zusammen mit dem Wahrzeichen Falkenbergs werde auch ein Haus unterhalb der Burg saniert und anschließend bei Führungen durchs Brauhaus zur Verköstigung der Gäste geöffnet. Investitionen fließen aber nicht nur in die Burg. Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II sanierte der Markt Falkenberg vergangenes Jahr den Kindergarten energetisch. Bürgermeister Bauer ergänzte: „Um den Kindergarten für die Zukunft zu rüsten, begann zudem mit Eigenmitteln der Kirchenstiftung und der Gemeinde die Sanierung der Außenanlagen.“ Sie sollen heuer fertiggestellt werden. Eine grandiose Werbung für den Ort nannte Bauer den Wettbewerb ums „Bayern-3Dorffest“, bei dem Falkenberg im Finale unterlag. Wegen des dabei zu spürenden Zusammengehörigkeitsgefühls sei beschlossen worden, das Bürgerfest 2011 unter Regie der Gemeinde mit allen Vereinen gemeinsam zu organisieren. Besonders freut sich der Bürgermeister auf den Besuch einer Delegation aus der ungarischen Partnergemeinde.