Gerd Schönfelder im Gespräch mit der JU

Gerd Schönfelder im Gespräch mit der JU

Der Kulmainer Ehrenbürger Gerd Schönfelder ist vor allem wegen seiner sportlichen Aktivitäten bekannt. Als mehrfacher Winter-Paralympics Goldmedaillengewinner und Weltcupsieger ist er mittlerweile der erfolgreichste Ski-alpin-Athlet in der Geschichte der Paralympics. Doch nun will Schönfelder sich auch politisch mehr einbringen und kandidiert für den Kreistag. Grund genug für eine Delegation des JU-Kreisverbands sich mit über die Hintergründe zu unterhalten. Mit dabei war auch der CSU-Landtagskandidat Tobias Reiß aus Brand. 

Zu Beginn des Gesprächs begrüßte Benjamin Zeitler die anwesenden JU´ler. Es sei sehr erfreulich, dass mit Gerd Schönfelder ein äußerst erfolgreicher Sportler ein klares Zeichen für den Landkreis setze, so Zeitler. Gerade für junge Menschen seien solche Signale wichtig, da sie so auch ein positives Beispiel für Engagement sehen könnten. 
Und genau hier sah Gerd Schönfelder auch seine Rolle. Er sei der der festen Überzeugung, dass sich jeder mit seinen ganz persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten für seine Heimat, den Landkreis Tirschenreuth einsetzen sollte. Außerdem wolle er die vielen Kontakte, die er durch seine sportlichen Aktivitäten aufgebaut habe auch für den Landkreis nutzen, ergänzte Schönfelder. 
Dabei stört es ihn auch nicht, dass er auf Platz 59 der Liste stehe. Ganz im Gegenteil sehe er dies wie eine sportliche Herausforderung. Und schließlich sei es sein Ziel, die Mannschaft als ganzes voranzubringen. Für die Jungpolitiker war natürlich im Gespräch vor allem von Interesse, an welchen Themen der Kulmainer gerne mitarbeiten würde. Für Schönfelder ist das vorrangigste Thema dabei klar: „Mir geht es darum, den Landkreis positiver in der Welt zu verkaufen.“ Schließlich stelle der Tirschenreuther an sich doch manchmal ganz unberechtigt sein Licht etwas unter den Scheffel, stellte er fest. Dabei gebe es seiner Ansicht nach gar keinen Grund dazu: „Eine wunderbare Landschaft, fleißige, engagierte Menschen und tüchtige Unternehmer sind nur ein paar Aspekte, die unseren Landkreis einmalig machen.“ Als Vater einer siebenmonatigen Tochter ist es Schönfelder auch wichtig, dass der Landkreis ein familienfreundlicher Landkreis wird. Ebenso würde er sich gerne für die Förderung des Sports bei Kindern und Jugendlichen einsetzen. Abschließend betonte er, dass es ihm vor allem wichtig sei, dass die Leute nicht immer nur Reden, sondern Dinge kritisch hinterfragen, sich einbringen und anpacken für die Heimat.

Und mit dieser Forderung rannte Schönfelder bei der Jungen Union offene Türen ein. Der JU-Kreisverband sieht sich hier auf einer Linie mit dem Spitzensportler, betonte der JU-Kreisvorsitzende Zeitler. Abschließend dankte er Gerd Schönfelder für das Gespräch und betonte, dass gerade solche Signale von herausragenden Persönlichkeiten für die JU Ansporn und Motivation seien, sich weiterhin für die Heimat einzusetzen. Auch der Landtagskandidat Tobias Reiß war sehr dankbar über die Möglichkeit des Austausches.