Grillnachmittag in Dießfurt 

Grillnachmittag in Dießfurt 

Die Dießfurter kommen bei einem Grillnachmittag in Dießfurt mit Landtagsabgeordnetem Tobias Reiß und Bezirkstagskandidat Matthias Grundler ins Gespräch.

Der bayerische Wahlkampf ist angelaufen. Für die Politiker heißt das oft, in stickigen Hallen oder Bierzelten Reden schwingen, an vielbefahrenen Straßenständen Debatten führen, oder von Haus zu Haus zu laufen und versuchen, die Leute von sich zu überzeugen. CSU sowie die Frauen- und Junge Union Pressath luden zur Abwechslung zu einem Grillnachmittag in lockerer Atmosphäre Landtagsabgeordneten Tobias Reiß, Bezirkstagslistenkandidaten Matthias Grundler vom Team von „Wir 4 für hier“ sowie die Bürger des Gemeindegebiets an das Feuerwehrhaus in Dießfurt ein. Ohne formellen Zwang kamen die 30 Gäste mit den beiden Politikern ins Gespräch, informierten sich über ihre persönlichen Ziele und brachten die eigenen Anliegen vor. Dabei war festzustellen, dass die Flüchtlingsfrage nach wie vor den bayerischen Wahlkampf bestimmt, es ging aber auch um Grundsätzliches wie die Arbeit eines Abgeordneten. Reiß erklärte dazu, er verstünde „seine Aufgabe zu 80/90 Prozent, die eigene Region zu vertreten“. Der ländliche Raum sei durch die Behördenverlagerungen bereits gestärkt worden und er könne sich weitere Ämter in Kemnath oder Eschenbach vorstellen. Diese Umverlegung mache sich auch in der Wissenschaft bemerkbar. Um die Stellen des neuen „Geodreieck der Vermessungsverwaltung“ in Weiden, Waldsassen und Windischeschenbach zu besetzen, ist bereits ein neuer Studiengang „Geoinformatik und Landmanagement“ an der OTH Amberg-Weiden entstanden, der sofort voll belegt war.

„Bürgergespräche dienen dazu, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, präsent und ansprechbar zu sein“, meinten Grundler und Reiß. Der Platz am Feuerwehrhaus in Dießfurt war von den Veranstaltern bewusst ausgewählt worden. Denn Reiß hatte sich sehr dafür eingesetzt, dass ein Neubau auf der gegenüberliegenden Seite des aktuellen Gebäudes entstehen soll. Nach langer Vorbereitung liegt der aktuelle Plan zur Prüfung bei der Regierung der Oberpfalz in Regensburg. Reiß ist zuversichtlich, dass der Plan im Programm der Städtebauförderung berücksichtigt wird. Gleichzeitig würde das jetzige Haus als Gemeindehaus umgestaltet werden. Das könnten der Ort und die Musikkapelle als Dorfplatz nutzen. „Die wunderschöne, zentrale Lage, idyllisch am Schloss gelegen, ist ideal für so was“, sagte Reiß.

(Quelle: Der Neue Tag)