JU-AK Wirtschaft und Bildung mit MdB Albert Rupprecht bei Siemens in Kemnath

JU-AK Wirtschaft und Bildung mit MdB Albert Rupprecht bei Siemens in Kemnath

(hwk) „Wenn irgendwo auf der Welt ein Patient mit einem Röntgensystem oder einem Computertomographen untersucht wird, ist oft Kemnather Technik mit im Spiel“. So brachte es Alfred Koch, Betriebsleiter bei Siemens in Kemnath auf den… Punkt, als er den Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht (CSU) und Landtagsabgeordneten Tobias Reiß (CSU) den Fertigungsstandort bei einem Besuch präsentierte. Beide nutzten den Besuch des Standortes, um sich über dessen Aktivitäten, Belange und Anliegen zu informieren. Gleichzeitig konnte Alfred Koch zusammen mit Personalchefin Stefanie Grüner auch den Kemnather Bürgermeister Werner Nickl (CSU) und den Arbeitskreis „Wirtschaft und Ausbildung“ des Kreisverbandes der Jungen Union Tirschenreuth begrüßen.
In einer umfangreichen Präsentation informierte der Betriebsleiter über die verschiedenen Eckdaten des Unternehmens. Mehrfach konnte er dabei herausstellen, dass in Kemnath eine der modernsten Fertigungsstätten für Medizintechnik-Komponenten und -Produkte des Siemens-Sektors Healthcare steht. Der Standort hat sich in seiner fast 50jährigen Geschichte von einem reinen Auftragsfertiger zu einem Spezialisten für elektromechanische Komponenten und Produkte für Medizintechnik entwickelt. „Heute sorgen sich über 1000 Mitarbeiter in Kemnath nicht nur um die reine Fertigung und Montage, sondern auch um die Innovation und Entwicklung der Produkte“, so Alfred Koch.
Anschließend konnten sich die Besucher bei einer Besichtigung der Fertigung von deren Leistungsfähigkeit überzeugen. Sie zeigten sich schwer beeindruckt, insbesondere von innovativen Beispielen aus der Entwicklung. Der Betriebsleiter präsentierte auch das Siemens-Produktionssystem, welches am Standort Kemnath schon erfolgreich angewendet wird.
Bei dem Besuch nutzten die Abgeordneten die Gelegenheit, sich über die derzeitige Lage des Unternehmens zu informieren. Albert Rupprecht, Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, interessierte sich vor allem dafür, ob Siemens vom Fachkräftemangel betroffen ist. Alfred Koch gab zu verstehen, dass das Unternehmen in der Region bestens vernetzt sei. So funktioniere beispielsweise der Verbund mit den Fachhochschulen und Universitäten in der Region und darüber hinaus sehr gut. Dadurch werden viele hervorragend ausgebildete Ingenieure auf den Hochtechnologiestandort des Siemens-Sektors Healthcare in der Nordoberpfalz aufmerksam. Außerdem bildet Siemens jedes Jahr am Standort zahlreiche junge Menschen zu Facharbeitern aus. Dadurch befinde man sich derzeit und auch in den kommenden Jahren in einer komfortablen Situation.
Allerdings wäre ein besserer Anschluss des Standortes an den öffentlichen Nahverkehr wünschenswert, damit die Mitarbeiter nicht immer auf ein eigenes Auto angewiesen sind.