JU befasst sich mit Berufsschule

Tirschenreuth/Immenreuth. (bkr) Der Kreisverband der Jungen Union forderte nach einer Besichtigung der Berufsschule in Wiesau im Mai dieses Jahres einmal mehr einen raschen Ausbau der Einrichtung. Über die dort herrschende räumliche Enge hatte es zuvor wiederholt Beschwerden aus den Reihen der Schüler und der Wirtschaft gegeben. Vor allem die Unterbringung von zehn Klassen in Containern wurde stets stark bemängelt.

Sehr erfreut zeigte sich deshalb der JU-Kreisverband bei seiner jüngsten Sitzung angesichts der Ankündigung von Landrat Wolfgang Lippert über die in Zusammenarbeit mit der Schulleitung zwischenzeitlich eingeleitete Bedarfsermittlung. Denn den Schülern, so Kreisvorsitzender Bernhard Söllner aus Immenreuth, sei eine längere Beschulung in den Not-Klassenzimmern nicht mehr zuzumuten.

Dass endlich Bewegung in die Sache gekommen ist, sei nach Meinung der Jungen Union auch ein besonderer Verdienst von Wiesaus Bürgermeister und Fördervereins- Vorsitzenden Toni Dutz, der mit viel Nachdruck die Forderung unterstützt habe. „Die Aussage unseres Landrates, die bauliche Umsetzung könne gegebenenfalls bereits 2013 beginnen, stimmt mich sehr positiv“, so JU-Kreisvorsitzender und Kreisrat Bernhard Söllner.

Eine mögliche Finanzierung des verbleibenden Eigenanteils für den Ausbau der Berufsschule über eine Erhöhung der Kreisumlage oder eine weitere Verschuldung des Landkreises sehe die Junge Union aber nicht als idealen Weg an. Mit dem Thema Finanzierung werde sich der JU Kreisverband in den kommenden Monaten gerade im Hinblick auf die Auswirkungen für die junge Generation weiter befassen.

Eine hohe Priorität in dieser Frage habe nach Meinung der Jungen Union die Haushaltskonsolidierung. Sie dürfe nicht vernachlässigt und müsse weiter vorangetrieben werden. Entsprechende Vorschläge wolle die Nachwuchsorganisation der CSU in den nächsten Monaten erarbeiten.