JU besucht Wasserzweckverband “Oberes Fichtelnaabtal”

JU besucht Wasserzweckverband “Oberes Fichtelnaabtal”

Im Rahmen der „Powertage“ besuchten Mitglieder der Jungen Union den Wasserzweckverband „Oberes Fichtelnaabtal“. Die Junge Union informierte sich vor Ort über die Wasserversorgung im Allgemeinen und über die Gründung und die Notwendigkeit von Wasserzweckverbänden. 
Wasserobermeister Gerhard Daubner stellte zusammen mit dem Leiter des Wasserzweckverbands Bürgermeister Günter Pöllmann (Mehlmeisel) und dessen Stellvertreter Bürgermeister Ludwig König (Brand) den Nachwuchspolitikern die Bedeutung der Wasserzweckverbände und der Wasserversorgung dar. „Gerade unser Wasser ist im Vergleich zu anderen besonders gut“, so der Leiter des Wasserzweckverband Günter Pöllmann. Ausführlich erklärte Wasserobermeister Gerhard Daubner wie das Trinkwasser aus einem der drei Tiefbrunnen über die sieben Hochbehälter zum Verbraucher gelangt. Das Wasser wird dabei aus einer Tiefe von bis zu 138 Meter gewonnen.

Versorgung über die Landkreisgrenze

Der Wasserzweckverband „Oberes Fichtelnaabtal“ versorgt rund 7000 Personen, die in den Gemeinden Brand, Ebnath, Mehlmeisel, Fichtelberg und die Ortsteile Schurbach (Stadt Waldershof) und Schwarzenreuth (Gemeinde Neusorg) wohnen. Bereits in den Jahren 1953/1954 wurde die Trinkwasserversorgung in Brand und Mehlmeisel gebaut. Zuvor musste das Wasser noch aus Brunnen ins Haus geholt werden. Nur wenige Jahre später entschlossen sich die Gemeinden Brand und Mehlmeisel die Wasserversorgung gemeinsam zu organisieren und gründeten den Wasserzweckverband im Jahr 1966. 
In Mehlmeisel wurde 1995 das neue Wasserhaus eröffnet. Über die Fernwartung lassen sich Probleme, beispielsweise ein Wasserrohrbruch, für die Mitarbeiter sofort erkennen. „Sowohl die Qualität, der Druck als auch die Reserven des Trinkwassers sind bei uns hervorragend“, so der Wasserobermeiser Gerhard Daubner. Auch das Rohrleitungsnetz und die Brunnen befinden sich in einem technisch einwandfreien Zustand. Durch die regelmäßigen Wartungsarbeiten bleiben die Geräte in einwandfreien Zustand und Ersatzanschaffungen werden erspart.

Weitere Besuche

„Gerade für uns junge Kommunalpolitiker war es sehr interessant zu sehen, wie die Wasserversorgung bei uns im Einzelnen funktioniert“, so der JU Vorsitzende von Brand und Leiter des Arbeitskreis Kommunalpolitik des JU Kreisverband Tirschenreuth Christian Doleschal. Am Ende war man sich einig, dass solche Besuche auch in Zukunft durchgeführt werden sollen.