JU Bezirksversammlung

Regensburg/Tirschenreuth. Bei der zurückliegenden Bezirksversammlung der Jungen Union Oberpfalz wurde Christian Doleschal aus Brand mit 99 Prozent im Amt des Vorsitzenden bestätigt. „Unser Bezirksvorsitzender macht eine hervorragende Arbeit“, lobte JU-Kreisvorsitzender Matthias Grundler und zeigte sich stolz, dass ein Tirschenreuther den zweitstärksten Bezirksverband in Bayern anführe.

Neben dem Vorsitzenden stellt der Kreisverband auch zwei weitere Vorstandsmitglieder. Mit dem besten aller Beisitzerergebnisse zog Laura Zeitler (24, Plößberg) erneut in die Bezirksvorstandschaft ein, der sie seit 2013 angehört. Zusätzlich schaffte auch der neunzehnjährige Johannes Klinger (Tirschenreuth) den Sprung in das Vorstandsgremium. Christoph Hörl (Pullenreuth) legte nach fünf Jahren als Bezirksgeschäftsführer sein Amt nieder und wurde gebührend verabschiedet. 

Inhaltlich brachte sich der Kreisverband stark in die Debatte ein. So setzte sich ein Antrag des Kemnather JU-Chefs Markus Schreyer zum Ausbau von Energieeffizienzkursen für bayerische Berufsschüler mit breiter Mehrheit durch. Man wolle damit die Kompetenz im Bereich der Energieeffizienz und des Energiesparens in Handwerk und Unternehmen durch die kostenlose staatliche Zusatzqualifizierung der Auszubildenden stärken. Als Vorbild diene das sogenannte „Mindelheimer Modell“, eine erfolgreiche Kooperation zwischen IHK und der Berufsschule Mindelheim.

Darüber hinaus traf der Antrag von stellvertretendem JU-Kreisvorsitzenden Mario Rabenbauer (Walderhof) zur Abschaffung von Kindergeldzahlungen an EU-Ausländer mit Arbeitssitz in Deutschland, deren Familien aber nach wie vor in Heimatländern wie Rumänien leben, auf große Zustimmung der oberpfälzer Delegierten. Anlass war, dass das Bundesarbeitsministerium zuletzt einen hunderttausendfachen Missbrauch festgestellt hatte.

Nach den Gewaltausbrüchen beim G 20-Gipfel wurde auch ein Tirschenreuther Eilantrag von der Versammlung angenommen, der die Einsatzbereitschaft der die Bundesregierung auffordert Linksextremismus mit der gleichen Mitteln zur Prävention und geheimdienstlicher Überwachung zu begegnen, wie dem Rechtsextremismus.