Gemeinsam und nicht gegeneinander: JU steht hinter dem grenzüberschreitenden Oberzentrum Waldsassen

Die JU im Landkreis will über den Tellerrand hinaus schaun - Unterstützung für eine grenzüberschreitende Daseinsvorsorge

Nach der Kritik der Stadtoberen aus Weiden an den Zukunftsplänen für ein grenzüberschreitenden Oberzentrum Waldsassen-Eger beziehen wir klar Stellung für die Pläne des bayerischen Heimatministers Dr. Markus Söder, für die Zukunft auszuloten, wo wir die Daseinsvorsorge für unsere Bürger auch grenzüberschreitend organisieren und vor allem sichern können. 

Im grenzüberschreitenden Denken sieht Kreisvorsitzender Matthias Grundler ganz klar große Chancen. "Waldsassen könnte zu einem landesweiten Beispiel werden, wie sich Daseinsvorsorge auch grenzüberschreitend realisieren und damit langfristig auch bei schwindender Bevölkerung sichern lässt." Gefahr für Weiden ist das keine. Mit einem Oberzentrum Waldsassen werde die Staatsregierung gefordert, wichtige Einrichtungen wie zum Beispiel die Polizei oder das Krankenhaus bei ihrem Erhalt deutlich zu unterstützen. "Das fordern wir als JU von der Staatsregierung ein." Und das ist auch die Stoßrichtung von Bürgermeister Bernd Sommer und MdL Tobias Reiß. 

In diesem Sinn muss man auch mal über den Tellerrand hinaus schaun. Viele Tschechen arbeiten schon jetzt hier, kaufen ein, oder gestalten ihre Freizeit. Die Freibäder im Stiftland sind das beste Beispiel, denn ohne die Einnahmen durch die tschechischen Gäste wäre das Betriebsdefizit vieler Bäder sehr viel größer. Zusätzlich muss man sehen, dass auf den Raum Waldsassen und Eger in einem nur zehn Kilometer betrageneden Abstand an die 40.000 Menschen leben. 

Damit aus dieser Chance auch das Beste für die Menschen entsteht, hat unser Kreisverband auch eine Initiative Richtung Staatsregierung und Europäischer Union gestartet, Waldsassen zum Pilotprojekt grenzüberschreitender Daseinsvorsorge zu erklären. Einen entsprechenden Passus im Leitantrag zur JU-Bezirksversammlung am 29. Oktober in Weiherhammer haben wir auch mit der Unterstützung unserer JU-Kollegen aus Neustadt und Weiden verankern können. 

"Ich bin froh, dass wir als junge Generation in den Landkreisen Tirschenreuth, Neustadt und Weiden so konstruktiv zusammenarbeiten und uns nicht im Klein-Klein gegenseitigen Neids verlieren", betont Kreisvorsitzender Matthias Grundler mit Blick auf das Verhalten des Weidner Oberbürgermeisters. 

Weitere Informationen zum Thema "Oberzentren", die Teil des sogenannten Landesentwicklungsplanes sind, findet Ihr hier: Heimatministerium Bayern