JU-Kreisverbände fordern Aufnahme in die GA

JU-Kreisverbände fordern Aufnahme in die GA

Die Kreisvorsitzenden der Jungen Union Ludwig Würth (Neustadt a. d. Waldnaab), Alexander Fischer (Schwandorf), Markus Bäumler (Weiden) und Benjamin Zeitler (Tirschenreuth) machen sich gemeinsam stark für die Aufnahme der Stadt Weiden und der Landkreise Schwandorf und Neustadt a. d. Waldnaab in die Förderungen der Gemeinschaftsaufgabe (GA).

Bei einem gemeinsamen Treffen der Kreisvorsitzenden der Jungen Union formulierte man in einem offenen Brief an den Bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber, die Bitte nach Aufnahme der beiden Landkreise in die GA. Geradezu die junge Generation kämpfe mit dem gravierenden Problem der Abwanderung in die Ballungszentren aufgrund der fehlenden Ausbildungs- und Arbeitsplätze in den grenznahen Landkreisen. Der Bevölkerungsschwund in der nördlichen Oberpfalz sei hierzu eines der ersten Anzeichen.

Die JU Kreisverbände forderten eine Chancengleichheit durch die GA-Förderung zu anderen Regionen an der Grenze. „Wir wollen nicht am Fördertopf des Staates hängen, dies ist gewiss nicht die Mentalität der Oberpfälzer, aber um einen Standortwettbewerb aufnehmen zu können, sollten die Bedingungen aller Marktteilnehmer annähernd vergleichbar sein“, so die Oberpfälzer JU-Kreisvorsitzenden in ihrem Brief an den bayerischen Wirtschaftsminister.

vFür die Tirschenreuther JU ist es indessen selbstverständlich, die Nachbar-Kreisverbände in ihren Bemühungen zu unterstützen. „Nur gemeinsam kann die Nordoberpfalz die Herausforderungen der Zukunft meistern und deshalb nützt eine Förderung, die sich nur auf Tirschenreuth beschränkt, der Region als ganzes nur sehr wenig“, so der Tirschenreuther JU-Chef Benjamin Zeitler. „Vielmehr müssen wir über unsere Landkreisgrenzen und auch über die Landesgrenze zur Tschechischen Republik hinausschauen“, forderte er.