JU Oberpfalz startet in heiße Wahlkampfphase

JU Oberpfalz startet in heiße Wahlkampfphase

Spitzenreiter, Nummer eins, Rekordzahlen – die Oberpfälzer JU eröffnet mit ihrem Landesvorsitzenden Hans Reichhart, Staatssekretär im Finanz- und Heimatministerium, die heiße Phase des Wahlkampfs. Dieser geizt nicht mit Superlativen.

Im vollen Saal der Wirtschaft "Zum Michl" saß der CSU-Nachwuchs auf Stühlen, die die Freien Wähler mit aufgestellt hatten, denn in Waldthurn werde über Parteigrenzen hinweg zusammengeholfen, wie der Junge-Unions-Vorsitzende Florian Stahl sagte.

Reichhart wie auch sein Vorredner Stephan Oetzinger beschrieben einen Freistaat, dem nicht mehr viel zum Himmel auf Erden fehlte, glaubt man den Worten der Wahlkämpfer. Reichhart schleuderte Schlagworte in den Saal: Vollbeschäftigung, bestes Bildungssystem deutschlandweit, höchste Geburtenrate, beliebtestes Touristenziel, sicherstes Land. Dabei gebe Bayern im Gegensatz zu anderen Bundesländern aber nur aus, was es auch habe, sagte der "sparsame Schwabe", wie ihn der JU-Bezirksvorsitzende Christian Doleschal genannt hatte.

Ecken wie etwa in Berlin, in die sich kaum noch ein Polizeibeamter wage, gebe es in ganz Bayern nicht, "denn wir stehen hinter unserer Polizei". Und damit der Freistaat ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibe und nicht ein "Naturparadies, wie's die Grünen wollen", um weiter Sieger in allen Disziplinen zu bleiben, sei es notwendig, auch in Zukunft allein als Regierungspartei die politischen Weichen stellen zu können, sagte Reichhart. "Wir wollen keinen Koalitionspartner betteln müssen, wo wir was Gutes tun können."

Anhaltenden Beifall erntete der JU-Listenkandidat für den Bezirkstag, Matthias Grundler, als er an die Adresse der AfD gewandt sagte: "Diese Truppe braucht in Bayern niemand."

(Quelle: Der Neue Tag)