Neuer Vorschlag für das Oberzentrum Waldsassen-Eger

JU schlägt im Zuge des Oberzentrums Waldsassen-Eger Verbesserungen bei der grenzüberschreitenden Verbrecherjagd vor 

Bei der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Waldsassen am 12.02.2017 diskutierte der JU-Kreisvorsitzende Matthias Grundler mit den anwesenden Mitgliedern die Ernennung Waldsassens und Egers zum gemeinsamen Oberzentrum. Dabei war die eindeutige, gemeinsame Meinung, dass dies für die gesamte nördliche Oberpfalz ein großer Zugewinn sei. Neiddiskussionen an dieser Stelle sind nicht zielführend. Darum habe der JU Kreisverband die Idee sofort aufgegriffen und vorgeschlagen, das Oberzentrum zum EU-Modelprojekt grenzüberschreitender Daseinsvorsorge zu machen. Der CSU-Ortsvorsitzende Bernd Sommer fügte hinzu, dass es das Ziel sei, u.a. das Versorgungsangebot in Waldsassen dadurch auszubauen.

Am wichtigsten ist für Matthias Grundler der europäische, grenzüberschreitende Gedanke. Und davon soll die Bevölkerung auch konkret profitieren. Zum Beispiel bei der  Kriminalitätsbekämpfung im Grenzraum. Darum fordert der Kreisvorsitzende im Zuge des Oberzentrums eine offizielle Koordinierungsstelle für Polizei und Justiz in Waldsassen einzurichten, die die bürokratischen Abläufe der grenzüberschreitenden Verbrecherjagd erheblich verkürzen könnte. Diese Idee habe man bereits an Landtagsabgeordneten Tobias Reiß herangetragen.