JU trifft designierte Europakandidatin Monika Hohlmeier

JU trifft designierte Europakandidatin Monika Hohlmeier

Die Europawahl steht in diesem Jahr vor der Tür. Der JU-Kreisverband Tirschenreuth, der mit Benjamin Zeitler selbst einen Kandidaten für die Europawahl stellt, will sich frühzeitig mit dem Wahlkampf und Wahlprogramm auseinandersetzen. Deswegen traf man sich auch mit der designierten Kandidatin für das Europaparlament für Oberfranken, Monika Hohlmeier.

Dieses Treffen war für die Tirschenreuther ein großes Anliegen, hat Hohlmeier doch vielfältige Kontakte in den Landkreis Tirschenreuth. So ist sie etwa Mitglied des Stiftungsrats des „Kultur- und Begegnungszentrums Abtei Waldsassen“ und Vorsitzende des Vereins der Freunde des Klosters Waldsassen. Außerdem hat sie die als damalige Kulturministerin die Gründung der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement in Wiesau auf den Weg gebracht. Deswegen setzten die JU´ler auch große Hoffnung in ihre mögliche Wahl als Europaabgeordnete im Nachbarbezirk.

In dem Gespräch wurden auf die Bedeutung der Europawahl eingegangen. Erstes Ziel müsse es sein, dass die Menschen überzeugt von der Wichtigkeit dieser Wahl sind und am 7. Juni zum Wählen gehen. Darüber hinaus müsse die CSU aber auch auf die Bedeutung der eigenen Europaabgeordneten in Brüssel eingehen. Nach der Festlegung der Europaliste am 17. Januar durch die Delegierten, will Hohlmeier sofort mit dem Wahlkampf beginnen. Dabei kommt sie auch gerne zu einer gemeinsamen Aktion nach Tirschenreuth.

Benjamin Zeitler, von dem JU-Landesverband und der CSU Oberpfalz als Kandidat für das Europaparlament nominiert, will mit neuen Veranstaltungsformen vor allem junge Menschen für Europa begeistern. Schließlich biete dieses Europa ohne Grenzen und immer mehr mit einer Währung den Menschen viele Möglichkeiten und Chancen sowohl privat als auch im Beruf. Auch das JU-Bundesvorstandsmitglied Christian Doleschal aus Brand betonte die Bedeutung eines engagierten Wahlkampfes. Obwohl 80% der Gesetze im Deutschen Bundestag ihren Ursprung in Brüssel haben, ist die Wahlbeteiligung für die Europawahl immer deutlich geringer als etwa bei der Bundestagswahl. Die Wahlbeteiligung zu steigern, müsse oberste Priorität haben, so Doleschal weiter. Dies wäre ein starkes Signal nach Europa.

Nicht unerwähnt blieben natürlich auch die Umstände von Hohlmeiers Nominierung in Oberfranken. Doch Hohlmeier versprach, gerade auf die Menschen in Oberfranken zuzugehen, sie mitzunehmen und für diese Region zu kämpfen. Schließlich könne man nur gemeinsam erfolgreich sein und nicht gegeneinander.