JU-Winterreise: Erholung im Grenzgebiet

JU-Winterreise Erholung im Grenzgebiet

In die Welt der Entspannung, Gesundheit und Wellness tauchte die Junge Union bei Ihrer Winterreise ein. Die beiden Bezirksverbände Oberfranken und Oberpfalz mit den Vorsitzenden Kathrin Gwosdek und Thomas Völkl besuchten die Therme Bad Steben, das Sybillenbad in Neualbenreuth und das böhmische Marienbad.

Die „Winterreise“ findet jedes Jahr statt und beschäftigt sich mit einem Aspekt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im deutsch-böhmischen Raum. In diesem Jahr stand die Zukunft des Tourismus und die Chancen, die sich aus der Kooperation der Bäder im so genannten „Kurherz“ Europas ergibt.

In Bad Steben führte Kurdirektor Otmar Lang die JU´ler durch das Staatsbad. Die Therme, deren Motto „Mit allen Sinnen genießen“ ist, sei durch die attraktiven Anlagen wettbewerbsfähig und werde von Einheimischen wie Gästen aus ganz Deutschland gut angenommen. Lang sagte, dass mittlerweile 88 Menschen direkt beschäftigt seien und darüber hinaus in Bad Steben und Umgebung zahlreiche Gastgeber davon profitierten. Für die jungen Leute aus der Region sei die Therme ein Treffpunkt und vor allem junge Familien nutzten die Angebote. „Wir sind für die Zukunft gut gerüstet“, so der Kurdirektor. Aus Sicht der Landespolitik stellte Abgeordneter Alexander König die Möglichkeiten, die sich bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ergeben, dar. Bad Steben sei seit 1832 als Kurbad präsent und müsse sich nun in einem stetig wachsenden Gesundheitsmarkt, beweisen. Wellness und Entspannung seien Zukunftsthemen. König regte an, künftig mehr noch Senioren mit dem Angebot in Bad Steben und Umgebung anzusprechen. Die Region sei dank der einzigartigen Landschaft, der Gastfreundschaft der Menschen und dem oberfränkischen Preis-Leistungs-Verhältnis bestens dafür geeignet für Senioren, die hier ihren Lebensabend verbringen möchten. Die Therme Bad Steben sei bei diesen Überlegungen ein klarer Standortvorteil.

In Neualbenreuth diskutierten die JU nach einer Besichtigung des Kurmittelbades „Sibyllenbad“ mit Bürgermeister Albert Köstler. Er berichtete, dass die Europäischen Union, der Freistaat Bayern und der Bezirk Oberpfalz, bisher gemeinsam mit dem Zweckverband rund 50 Millionen Euro in den Heil- und Kurbadestandort Neualbenreuth investiert haben. Sybillenbad kooperiere mit dem böhmischen Marienbad, was zum gegenseitigen Nutzen geschehe. Als Gast konnten die Bezirksvorsitzenden Kathrin Gwosdek und Thomas Völkl JU-Landesvorsitzenden Manfred Weber willkommen heißen. Weber betonte, dass es im Grenzgebiet die Kooperation zwischen Tschechien und Bayern gelinge, wenn alle Ebenen die Zusammenarbeit unterstützen. Es sei Aufgabe der jungen Generation dies zu fördern und Impulse zu geben. Deshalb sei die „Wintereise“ der Oberfranken und Oberpfälzer ein wichtiges Signal.

In Marienbad nutzten die JU´ler die Gelegenheit, im „Nové Lázne“ eines der schönsten Kurhotels kennen zu lernen. Das Fünf-Sterne Hotel wurde im Jahr 1896 eröffnet und gehört mittlerweile zum Unternehmen Marienbad Kur & Spa Hotels. Natürlich bietet das Hotel auch die Möglichkeit der für Marienbad so typischen Trinkkur mit Mineralquellen.

Dabei beeindruckte die JU´ler nicht nur die komfortable Einrichtung der 98 Zimmer, auch eine jährliche Bettenauslastung von durchschnittlich 90 Prozent ist in deutschen Hotels kaum anzutreffen. Dieser Erfolg ist aber auch das Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit den benachbarten Bädern. „Die Kooperation mit Karlsbad und Franzensbad läuft hervorragend“, so die stellvertretende Direktorin des Hotels, Jana Novotná. Doch mittlerweile habe man auch den Blick über die Grenzen gewagt und eine feste Zusammenarbeit mit dem Oberpfälzer Sybillenbad etabliert. „Alle arbeiten an einem erfolgreichen Aufbau einer neuen gemeinsamen Gesundheitswelt im Zentrum Europas, um den Gästen in Zukunft mehr als bisher ein grenzenloses Wohlfühlerlebnis möglich zu machen“, fasst Novotná die Bemühungen zusammen.

Die JU- Bezirksvorsitzenden Kathrin Gwosdek und Thomas Völkl sehen in dieser grenzüberschreitenden Kooperation enorme Entwicklungschancen für die ganze Region. „Nur gemeinsam können die beiden deutsche und tschechische Bäder für kommende Herausforderungen gewappnet sein und auch neue Gäste ansprechen und gewinnen“, so die beiden Vorsitzenden.