JU will junge Menschen für die Nordoberpfalz begeistern

Junge Union in der Nordoberpfalz will persönliche Entscheidungswege erforschen

Windischeschenbach. "Wir wollen dafür kämpfen, dass jugne Menschen in ihrer Heimat bleiben können und auch wollen", gab unser Kreisvorsitzender zu Beginn das Ziel vor. Fast drei Stunden diskutierte unser CSU-Nachwuchs in den drei nordoberpfälzer Kreisverbänden dann mit den Abgeordneten Tobias Reiß und Albert Rupprecht. 

"Die jungen Köpfe von heute sind die Fachkräfte von morgen", lautet unser Motto. "Dafür ziehen wir in der Nordoberpfalz an einem Strang", betonte Maria Sponsel, die JU-Kreisvorsitzende Weidens. 

Wie das gelingen kann und warum es in Zeiten akuten Fachkräftemangels auch gelingen muss, diskutierten Albert Rupprecht und Tobias Reiß mit uns, was die jungen Leute bewegt. 

Susanne Reithmayer, stellvertretende JU-Kreisvorsitzende im Landkreis Neustadt, machte ihren Standpunkt deutlich: "Wir brauchen nicht nur Akademiker, sondern auch Handwerker. Leute, die anpacken." Hintergrund ist, dass seit dem letzten Jahr deutschlandweit erstmals mehr junge Menschen ein Studium begonnen haben als eine Lehre. 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand deßhalb vor allem die Bildung. "Wir wollen eine Bildungsregion sein, in der junge Menschen die Kompetenzen erwerben können, mit denen sie in den zahlreichen Betrieben unserer Region erfolgreich sein können", erklärte Bundestagsabgeordneter Rupprecht. "In einem nächsten Schritt sollten wir uns zur Wissensregion für ganz bestimmte Bereiche entwickeln". Das Könne zum Beispiel die IT- und Logistikbranche sein. Mit einem solch klaren Profil schaffe sich der Wirtschaftsstandort einen besonderen Vorteil. 

Mehr Infos notwendig 

Doch leichter gesagt, als getan. Wie man dorthin kommen kann, war Gegenstand einer lebhaften Diskussion. "Wir wollen wissen, wie ihr euch entschieden habt. Für welche Ausbildung, warum ihr hier bleibt oder warum ihr eure Heimat vielleicht verlasst", ermunterte Landtagsabgeordneter Reiß die Teilnehmer, von ihren persönlichen Erfahrungen in der Berufsorientierung zu berichten. 

Die Parlamentarier nahmen viele Eindrücke und Informationen mit nach Berlin und München. Fazir war, dass man vor allem dann passgenaue Maßnahmen entwicklen könnte, wenn es gelänge, mehr Informationen über die Entscheidungswege des Nachwuchses zu erhalten. Daran wollen wir arbeiten!