“Junge Union ein positives Beispiel für aktives Mitmachen” – Traditioneller Jahresabschluss auf der Alm

“Junge Union ein positives Beispiel für aktives Mitmachen” – Traditioneller Jahresabschluss auf der Alm

Großbüchelberg. Mit über 1120 Mitgliedern zählt der JU-Kreisverband weiterhin zu den zwei größten Kreisverbänden Bayerns. Doch auch sonst liegt ein Jahr voller Aktivitäten hinter dem Kreisverband. Beim traditionellen Jahresabschluss ließ man das Jahr nun Revue passieren. Rund hundert JU´ler waren dazu wieder auf die „Alm“ nach Großbüchelberg gekommen.

Dabei erinnerte der Kreisvorsitzende Benjamin Zeitler an die drei Schwerpunktthemen des Kreisverbands im abgelaufenen Jahr. So habe man sich mit den Themen Demografie, Familien und Kommunalpolitik auseinandergesetzt. Zusammen mit dem CSU-Kreisverband habe man in einer gemeinsamen Vorstandssitzung zum demografischen Wandel Strategieansätze für den Landkreis Tirschenreuth diskutiert. Die aktive Gestaltung dieses Prozesses ist eine der Hauptherausforderung für die Politik vor Ort in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Wie dies teilweise schon erfolgreich umgesetzt wird, hören die jungen Politiker derzeit in den kommunalpolitischen Wochen. In Gesprächen mit den Bürgermeistern vor Ort können die JU´ler zahlreiche Erfahrungen aus anderen Orten mitnehmen. Diese Reihe soll im neuen Jahr auf jeden Fall fortgesetzt werden.

Weiteres Schwerpunktthema war das Thema Familie. Dazu hat der JU-Arbeitskreis Familie etwa ein Positionspapier zur Verlängerung der Unterhaltsvorschussleistungen formuliert. Dieses Papier konnte man direkt an die Bundesfamilienministerin Schröder übergeben, die zur JU nach Falkenberg gekommen war. „Sicherlich ein Höhepunkt in diesem Jahr“, wie Zeitler feststellte. Schließlich könne man nicht alle Tage den Besuch eines Bundesministers im Landkreis Tirschenreuth vermelden. Umso erfreulicher sei es, dass es zusammen mit dem JU-Bezirksverband gelungen sei, Frau Schröder nach Falkenberg zu holen und bei Ihr einen tollen Eindruck des Landkreises hinterlassen zu haben.

Darüber hinaus hat die JU wieder den Lehrstellenspiegel veröffentlicht, verschiedene Firmen und Einrichtungen besichtigt und sich in den höheren JU- und CSU-Ebenen bis hinauf zur Bundesebene engagiert. Dabei betonte Zeitler, dass dies alles nur möglich ist, weil die JU als Mannschaft auftrete und einen hervorragenden Teamgeist beweise. Dazu zählen nicht nur die Kreisvorstandschaft und die verschiedenen inhaltlichen Arbeitskreise, sondern vor allem auch die Ortsverbände. Der Kreisvorsitzende dankte für den unermüdlichen Einsatz und verband diesen gleichzeitig mit der Bitte, im neuen Jahr weiterhin so engagiert mitzuarbeiten. Gerade im Zukunftspapier der CSU wolle man sich stark einbringen, um als die jugendpolitische Kraft im Landkreis Tirschenreuth auch hier Akzente zu setzen. 
Anschließend zeichnete Kreisvorsitzender Benjamin Zeitler ausgeschiedene und verdiente JU-Ortsvorsitzende aus. Geehrt wurden Carina Rupprecht (Erbendorf) und Michael Arbter (Tirschenreuth), die viele Jahre für die JU vor Ort Verantwortung getragen haben.

Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende und Mitterteicher Bürgermeister Roland Grillmeier dankte der JU für ihr Engagement für den Landkreis. Die Zusammenarbeit mit der CSU funktioniere hervorragend und Grillmeier ermunterte die JU´ler, sich auch bei den anstehenden Wahlen in derCSU einzubringen. Gerade im Landkreis brauche man starke politische Stimmen, die sich einmischen und Ideen einbringen. „Denn letztlich“, so Grillmeier, „bringe Lamentieren niemanden weiter.“ Die Junge Union sei ein positives Beispiel für aktives Mitmachen, da es der Kreisverband immer wieder schaffe Signale für den Landkreis zu setzen.