Kreis-JU verschafft sich Einblick in Kemnather Aktionen und Projekte

Kreis-JU verschafft sich Einblick in Kemnather Aktionen und Projekte

Kemnath. “Kommunalpolitische Wochen” stehen derzeit beim Kreisverband der Jungen Union an. Dazu besuchten die Mitglieder den Bürgermeister der Stadt Kemnath, Werner Nickl. Der Leiter des Arbeitskreises Kommunalpolitik, Christian Doleschal, erhofft sich von den Treffen mit den Rathauschefs Einblicke in die jeweiligen Gemeinden und Denkanstöße für andere Kommunen.
“Die Junge Union stellt derzeit 30 Gemeinde- und Stadträte in 17 Gremien und möchte durch diese Aktion zum Gedankenaustausch zwischen den Kommunen anregen”, erklärte Doleschal. Die jungen Kommunalpolitiker waren erfreut, bereits zu Beginn der Wochen in der “florierenden Stadt” bei Nickl zu Besuch sein zu dürfen.

Ideen entwickeln lassen

Der Gastgeber stellte zunächst seine Stadt kurz vor und lobte vor allem die aktive Bürgergesellschaft. Projekte wie der Phantastische Karpfenweg seien Ideen von engagierten Bürgern gewesen, die diese auch mit umgesetzt haben. Als äußerst positiv bewertete Nickl das Stadtmarketing und gab den jungen Kommunalpolitikern mit auf den Weg, den Menschen etwas zuzutrauen, Ideen entwickeln zu lassen und aktiv mit einzubinden.

Ein Aushängeschild seiner Stadt sei auch die Kemnather Passion, die nur durch die vielen ehrenamtlichen Helfer und Darsteller zustande komme. Besonders stolz zeigte sich Nickl auf die Entwicklung an der Seeleite. Hier seien – auch mit Hilfe von Fördermitteln – einige Attraktionen wie das Spielschiff und Spielfisch, die Anlage des Fischbrunnens, ein neues Fußwegenetz, die optische Aufwertung des Stadtweihers mit Bühne und Terrasse und noch vieles mehr entstanden.

Mit der Renovierung der Mehrzweckhalle hat die Stadt eine weiter zukunftsweisende Investition getätigt. Nickl stellte außerdem die KEM GmbH – das Kemnather Energiemanagement – vor. Hier soll auch in Zusammenarbeit mit den Bürgern von erneuerbaren Energien vor Ort profitiert werden.

In der Diskussion zeigte sich, dass vor allem für junge Menschen in der Region oftmals kein geeigneter und moderner Mietraum vorhanden sei. Diese Entwicklung ist nach Meinung der JU noch nicht überall angekommen. Darauf gilt es künftig verantwortungsbewusst zu reagieren.

Der Kemnather JU-Vorsitzende Matthias Schinner dankte seinen Kollegen aus dem Kreisverband für den Besuch in der Stadt. Doleschal würdigte den Bürgermeister für seine engagierte Vorstellung: “Man merkt, dass die Stadt Kemnath einen anpackenden und zukunftsorientierten Bürgermeister hat.”