Landkreis fit für die Zukunft machen!

Landkreis fit für die Zukunft machen!

Wie kann die Wirtschaft im Landkreis Tirschenreuth vorangebracht werden? Eine Frage, die sich nicht nur der Kreisverband der Jungen Union, sondern auch der Wirtschaftsförderer Manfred Dietrich tagtäglich stellt. Um die gemeinsamen Vorstellungen zu diskutieren, traf man sich im Gründerzentrum Waldsassen. 

Seit 2002 gebe es nun die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Tirschenreuth. Und die Bilanz könne sich durchaus sehen lassen, stellte der Geschäftsführer Manfred Dietrich heraus. Vor allem seit der Verschmelzung des Gründerzentrums mit der Wirtschaftsförderung im Jahr 2003 könne man viel wirtschaftlicher und effektiver agieren. Denn die Arbeit beschränkt sich nicht nur auf die betriebswirtschaftliche Betreuung im meist um die 100% ausgelasteten Gründerzentrum. In den letzten drei Jahren wurden auch über 320 Existenzgründergespräche geführt. Dabei betonte Dietrich, dass bei den Gesprächen der Fokus auf dem ganzen Landkreis liege. Dazu beigetragen hat auch z.B. auch die regelmäßige Sprechstunde in Erbendorf und Kemnath. 

Besonders gut funktioniere in diesem Bereich die Kooperation mit dem Projekt “ImPuls“ der Kolping Berufshilfe die ebenso Schulungen, Beratung und Begleitung für Existenzgründer anbietet. Gemeinsam habe man schon viele Existenzgründungen im Landkreis Tirschenreuth auf den Weg bringen und unterstützen können. 

Neben der Betreuung von Unternehmensneugründungen versteht sich der Wirtschaftsförderer vor allem als Dienstleister in den Bereichen Firmenansiedlungen, Firmenerweiterungen, Konsolidierungen und Firmennachfolge. Für diese Arbeit profitiere er von einem breiten Netzwerk, das in den letzten Jahren aufgebaut wurde und alle Einrichtungen des Landkreises Tirschenreuth in diesem Bereich umfasst. Dabei betonte Dietrich, dass man es auch endlich schaffen müsse, viel mehr „als Region Nordoberpfalz zu denken“. Nur so können die Stärken der Region effektiv genutzt werden. Aktuelle Projekte sind derzeit u.a. die Etablierung des Landkreises als Call Center Standort oder die deutsch-chinesische Kooperationen. 

Eine sehr ausgiebige Diskussion ergab sich über mögliche Ziele der Wirtschaftsförderung im Landkreis Tirschenreuth. Die JU´ler waren dabei der Ansicht, dass der Landkreis vor allem fit für zukünftige Herausforderungen gemacht werden müsse. Der JU-Kreisverband habe sich darüber z.B. schon im „Zukunftspapier Landkreis Tirschenreuth“ Gedanken gemacht. 

Zum Abschluss des Gesprächs dankte der Kreisvorsitzende Benjamin Zeitler und der Waldsassener JU-Ortsvorsitzende Walter Heindl dem Wirtschaftsförderer Manfred Dietrich für die Einladung, aber auch für den Einsatz für die Region. Gerade für junge Menschen seien wirtschaftliche Perspektiven Grundvoraussetzung, in der Heimat zu bleiben. Außerdem dankte Zeitler dem Leiter des JU-Arbeitskreises Wirtschaft Andreas Neugirg, der nicht nur die Veranstaltung organisierte hatte, sondern sich auch sonst immer für die JU zu wirtschaftspolitischen Themen im Landkreis engagiere. 

Dietrich betonte, dass ihm die vielen Anregungen aus der Politik sehr wichtig seien und forderte die Junge Union auf, sich auch weiterhin so tatkräftig für die Wirtschaft im Landkreis Tirschenreuth einzusetzen.