“Partei braucht neue Gesichter” – Traditioneller JU-Jahresabschluss auf der Alm

“Partei braucht neue Gesichter” – Traditioneller JU-Jahresabschluss auf der Alm

Den höchsten Mitgliederstand in der Geschichte hat der Kreisverband der Jungen Union erreicht. Kreisvorsitzender Benjamin Zeitler freute sich, beim Jahresabschluss im Gasthof „Alm“, dass jetzt 1079 Personen der Jungen Union angehören.

In seinem Jahresrückblick sprach Zeitler von einem ereignisreichen Jahr, das von den Kommunal- und Landtagswahlen geprägt war. „Erfolg in der Politik lässt sich auch an den Wahlen messen, das haben wir Höhen und Tiefen erlebt“. Bei den Kommunalwahlen im Landkreis stellt die Junge Union landkreisweit 26 Stadt- und Gemeinderäte. Dominant ist dabei Plößberg, wo gleich vier JU-ler den Einzug schafften. Im Kreistag ist die Junge Union mit drei Mandaten vertreten. Als einen tragischen Einschnitt bezeichnete Zeitler die verlorene Landratwahl, dennoch mache sich die Junge Union dafür stark, in den kommenden fünf Jahren zum Wohle des Landkreises zu arbeiten.

Anders bei den Landtagswahlen, wo Tobias Reiß auf Anhieb ins Maximilianeum gewählt wurde, auch Dank der Mobilisierungsaktion der Jungen Union. Zeitler betonte, dass mit Tobias Reiß und Albert Füracker die beiden jüngsten CSU-Kandidaten in der Oberpfalz das beste Ergebnis erzielten, lässt darauf hoffen, dass die Partei den Mut zur Erneuerung haben muss. „Nur wenn sich die CSU darauf einlässt, sich personell breit aufzustellen und auch neue Gesichter zulässt, wird sie dauerhaft erfolgreich sein“. Gerade auch bei der zurückliegenden Landtagswahl hat die Partei dies schmerzlich vermissen lassen.

Aktiv war die Junge Union im vergangenen Jahr in vielen Bereichen. Im Rahmen des Lehrstellenspiegels konnten über 100 Lehrstellen gesammelt und an die Schulen weitergeleitet werden. Der neue Lehrstellenspiegel ist schon in Arbeit. Aktiv war der Kreisverband auch im Bereich erneuerbarer Energien, das ein Zukunftsthema für den Landkreis werden wird. Im gesellschaftlichen Bereich ein Höhepunkt war das Steinbruchfest bei Konnersreuth, das heuer 40-jähriges Jubiläum feiert. Zeitler zeigte sich abschließend überzeugt, dass Erfolge nur möglich sind, wenn der Zusammenhalt stimmt. „Nur durch Teamgeist sind letzt endlich Erfolge möglich“. Schwerpunkte für 2009 sind die Wahlen zum Europaparlament und die Bundestagswahlen, sowie die weitere Mitgliederwerbeaktion.

Anschließend dankte Zeitler langjährigen Ortsvorsitzenden, die heuer ausgeschieden sind. Geehrt wurden Wolfgang Dürnhofer (Wiesau), Jochen Filberth (Ebnath), Christian Heinl (Neusorg), Franz Maischl (Tirschenreuth), Markus Preisinger (Plößberg), Bernhard Söllner (Immenreuth) und Dominik Vollath (Erbendorf).

MdL Tobias Reiß dankte für die gewährte Unterstützung in seinem Wahlkampf und nannte die rechtzeitige Verjüngung in den Gremien der CSU eine wichtige Aufgabe. „Wir müssen immer den Blick in die Zukunft haben“. Reiß hob seine Verbundenheit zur Jungen Union hervor und meinte, „JU-ler zu sein ist ein Lebensgefühl“ und erinnerte an seine eigenen aktiven Tage im Kreisverband, die er nicht missen möchte. Weitere Grußworte sprachen Bezirksrat Toni Dutz, sowie JU-Bezirksvorsitzender Alexander Fischer aus Schwarzhofen, beide dankten dem Kreisverband, dass sie sich für die Belange der jungen Menschen einbringen.