Stiftland-Gymnasium erstrahlt bald in neuem Glanz

Stiftland-Gymnasium erstrahlt bald in neuem Glanz

Die Junge Union vor Ort. Unter diesem Motto besuchte der Kreisverband der Jungen Union Tirschenreuth das Stiftland-Gymnasium. Zusammen mit dem Projektkoordinator Joseph Hörl besichtigten die Jungpolitiker das Schulgebäude, das derzeit aufwendig saniert wird. Unter den anwesenden JUlern befanden sich einige ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler, die sich bereits vorab einen ersten Eindruck über die Umbaumaßnahmen machen wollten. Mit Benjamin Zeitler (JU-Kreisvorsitzender) und Matthias Grundler (JU Falkenberg) waren auch zwei ehemalige Schülersprecher des Stiftland-Gymnasiums anwesend.

Der Projektkoordinator Joseph Hörl führte die Gruppe durch das Schulgebäude. Dabei ging er auf den zeitlichen Ablaufplan der Sanierungsmaßnahmen ein. 
Im Jahr 2007 wurden die Umbauarbeiten in einer europaweiten Ausschreibung an die Unternehmen vergeben und im Herbst die Container für die zeitweilige Auslagerung aufgestellt. Im Jahr 2008 wurde im Juni mit den Baumaßnahmen begonnen. 
Geplant war laut Hörl eine Bauzeit von Juni 2008 bis maximal September 2009. Pünktlich zum neuen Schuljahr sollten die Umbauarbeiten abgeschlossen sein.
Bekanntlich ist es für die Schülerinnen und Schüler des Stiftland-Gymnasiums nach den Ferien nicht möglich in das Gebäude einzuziehen. Aufgrund von notwendigen Deckensanierungen kam es zu einer vier- bis fünfmonatigen Verzögerung. Es mussten über die Wintermonate 2008 und 2009 so genannte „statische Ertüchtigungen“ durchgeführt werden. Um diese Verzögerung möglichst gering zu halten, wurden andere Arbeiten, soweit möglich, vorgezogen. Damit konnte laut Hörl erreicht werden, dass die Sanierungsarbeiten bis Ende Oktober abgeschlossen sein werden. Im November diesen Jahres könnten somit die ersten Klassen in das frisch renovierte Gebäude umziehen, erklärte Joseph Hörl. Die nicht mehr benötigten Container würden dann abgebaut, ergänzte der Projektkoordinator. Die restlichen Schulklassen würden dann nach und nach in das Schulgebäude umziehen.

Die Sanierungsmaßnahmen werden laut dem Projektkoordinator Hörl mit dem maximalen Förderbetrag gefördert. Dies entspricht etwa 50% der Gesamtkosten von 14 Millionen Euro. Durch die Absage des Landkreises an einen Neubau des Stiftland-Gymnasiums konnten die großen Flächen des Schulgebäudes, allen voran der Mehrzwecksaal erhalten werden. Ein Neubau wäre flächenmäßig deutlich kleiner ausgefallen, erklärte Hörl den JUlern.

Freuen dürfen sich die Schülerinnen und Schüler auf das „neue“ Stiftland-Gymnasium auf jeden Fall. Helle Klassenzimmer mit einem modernen farbigen Anstrich warten auf sie. Der Projektkoordinator Joseph Hörl stellte den Anwesenden die Ausstattung der einzelnen Klassenzimmer vor. Auf die Schülerinnen und Schüler kommen keine grünen Tafeln mehr zu. Sie wurden allesamt durch so genannte „Whiteboards“ ersetzt. Diese werden mit Filzstiften beschrieben und lassen sich mit einem trockenen Schwamm wieder abwischen. Darüber hinaus wird jedes Klassenzimmer mit einem Beamer und einem internetfähigem Computer ausgestattet. Um dem technischen Fortschritt zu folgen, wird das „Schwarze Brett“ im Eingangsbereich durch ein digitales „Schwarzes Brett“ ersetzt. Auf einem LCD-Bildschirm können die Schülerinnen und Schüler zukünftig alle Neuigkeiten erfahren.

Die JUler zeigten sich sehr angetan von der positiven Entwicklung der Umbaumaßnahmen und begrüßten die technische Aufrüstung des Schulgebäudes. Der Kreisvorsitzende Benjamin Zeitler betonte, dass auf dem Gebiet der Bildung nicht gespart werden soll und dass die Schülerinnen und Schüler hier in Tirschenreuth beste Bildungsvoraussetzungen vorfinden werden.