Stolz auf Aufsteigerregion - JA zur Oberpfalz 

Stolz auf Aufsteigerregion - JA zur Oberpfalz 

Die CSU bündelt die Kräfte und geht selbstbewusst in die Landtags- und Bezirkswahl. Auch weil sich das Erreichte sehen lassen könne. Davon ist nicht nur Finanzminister Albert Füracker überzeugt.

CSU-Bezirksvorsitzender Albert Füracker zeigte sich am Freitagabend im Kettelerhaus in Tirschenreuth kämpferisch: „Umfragen und Wahlen sind etwas Verschiedenes, gewählt wird an der Urne.“ CSU-Ortsvorsitzender Huberth Rosner appellierte: „Beide Stimmen für die CSU, für die Heimat und Bayern.“ Rund 200 CSU-Anhänger waren ins Kettelerhaus gekommen. Musikalisch wurde der Abend von der „Falkenberger Zoiglmusik“ umrahmt. Für die Saalgestaltung zeichnete die Frauen-Union verantwortlich. Für die Bewirtung sorgten Tirschenreuther Sportvereine.

„Tirschenreuth ist eine moderne und kreative Stadt in der nördlichen Oberpfalz“, so begrüßte Ortsvorsitzender Huberth Rosner seine Parteifreunde. „Bei uns tut sich was, das sehen sie an den rund 20 Baukränen und ebenso vielen Baustellen“, sagte Rosner, der von einer starken Achse Tirschenreuth-Regensburg-München sprach. Rosner erinnerte daran, dass der ländliche Raum in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung genommen habe. „Dies dürfen wir jetzt nicht aufs Spiel setzen.“

Die anschließende Talkrunde wurde von Tanja Renner mit viel Charme, aber auch Bestimmtheit moderiert. Bezirkstagspräsident Franz Löffler machte deutlich, dass es die nördliche Oberpfalz geschafft habe, aus der Talsohle herauszukommen. „Das ist ein Verdienst der Menschen hier“, sagte Löffler. „Unsere Oberpfalz liegt im Bayernvergleich ganz vorne. Das hätte ich früher nicht für möglich gehalten. Wir hatten noch nie so viele Arbeitsplätze wie derzeit.“

Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker meinte, dass die CSU vor fünf Jahren belächelt worden sei, als sie das Heimatministerium gründete. „Heute haben wir viele Nachahmer. Unser Ziel damals war, gleichwertige Lebensverhältnisse für ganz Bayern zu schaffen. Und wir sind da auf einem guten Weg.“ Franz Löffler sprach das Thema soziale Gerechtigkeit an und nannte in dieser Frage den Bezirk unverzichtbar. „Wir kümmern uns um die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens sind.“

Minister Albert Füracker forderte einmal mehr die Abschaffung des Solidaritätsbeitrags. Landtagsabgeordneter Tobias Reiß sagte den Menschen in der Region ein "Vergelt's Gott" und berichtete gleich von mehreren Weltmarktführern in der Region. „Allein aus unserem Landkreis kommen bald mehr als eine Million verkaufte Fahrräder.“ Bezirksrat Toni Dutz bekam die Gelegenheit, sein Herzensanliegen vorzutragen, nämlich, dass das Sibyllenbad so gut weiterläuft wie bisher. „Wir sind 16 Bezirksräte. Davon kommen nur zwei aus der nördlichen Oberpfalz. Wir müssen denen im Süden immer erklären, warum dieses Bad für uns so wichtig ist.“ Franz Löffler nutzte die Gelegenheit und machte deutlich, dass vom Bezirk rund 50 Millionen Euro in die Landkreise Tirschenreuth und Neustadt sowie in die Stadt Weiden fließen. Damit würden rund 600 Arbeitsplätze gesichert. Der abschließende Wunsch von Löffler: Dass die Gesellschaft endlich Menschen mit Behinderung besser integriert.

 
(Quelle: Der Neue Tag)