Stromtrasse: JU übergibt Forderungen an Wirtschaftsministerin Aigner

JU übergibt Forderungen zur Stromtrasse an Staatsministerin Aigner
Im Bild von links: MdB Albert Rupprecht, Matthias Grundler (Kreisvorsitzender), Franz Stahl (Bürgermeister von Tirschenreuth), Staatsministerin Ilse Aigner, Michael Dutz (stellv. Kreisvorsitzender), Roland Grillmeier (stellv. Landrat und Bürgermeister von Mitterteich), Johannes Klinger (Bezirksvorstandsmitglied), MdL Tobias Reiß

 

Eines der Reizthemen Nr. 1 im Landkreis Tirschenreuth ist der im Rahmen der Energiewende von der Bundesregierung geplante (Strom-)Netzausbau in Deutschland. Konkret der Bau einer neuen Leitung zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) auf der sogenannten Süd-Ost-Passage elektrisiert die Gemüter. 

Die Junge Union hat hierzu frühzeitig bereits vor Jahren Stellung bezogen als es um die Trassenführung durch den Steinwald und das Fichtelgebirge ging. Nach dem Erfolg der Bayerischen Staatsregierung der Erdverkabelung den Vorrang zu geben, lässt die Junge Union aber nicht locker. Eine Doppelbelastung des Landkreises Tirschenreuth aus Gleichstromtrasse und dem derzeit sich in der Neuplanung befindlichen - bereits bestehenden - Ostbayern-Ring, soll verhindert werden! 

Deswegen wendet sich die JU bei jeder Gelegenheit an Staatsregierung und Abgeordnete. So auch im Rahmen des Tirschenreuther Wirtschaftsdialoges am 19. Oktober. Vorangegangen war ein Schriftwechsel zwischen der Ministerin, dem Kreisvorsitzenden Matthias Grundler und dem Oberpfälzer Bezirksvorsitzenden Christian Doleschal. 

OTV hielt die Übergabe auch bildlich fest. Den Beitrag finden Sie hier

 

Hier die wichtigsten Punkte aus unseren Forderungen: 

- Zusammenlegung von Gleichstromtrasse und Ostbayern-Ring verhindern (sowohl auf einem Mast, als auch in einer parallelen Leitungsführung) ! 

- Bürger, Kommunen und Grundstückseigentümer frühzeitig und umfassend einbinden (bisheriges Verfahren zur Gleichstromtrasse ist ein Negativ-Beispiel, wie es nicht geht) !

- Erdverkabelung konsequent anweden, Kommunen in Entscheidung über Erd- oder Freileitung umfassend einbinden ! 

- Folgen für Land- und Forstwirtschaft genau prüfen und mögliche Beeinträchtigungen zu 100 Prozent entschädigen! 

- Dezentrale Energieversorgung, Energieeffizienz und Speichertechnologien weiter ausbauen! 

 

Die genauen Forderungen finden Sie im Dokument als Download. 

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