Traditioneller Jahresabschluss in Großbüchelberg

Traditioneller Jahresabschluss in Großbüchelberg

Zwischen Weihnachten und Silvester traf sich der JU-Kreisverband zu seinem traditionellem Jahresabschluss auf der Alm in Großbüchelberg, um das alte Jahr Revue passieren zu lassen, aber auch um einen Ausblick ins neue Jahr zu wagen. 

Der JU-Kreisverband zählt derzeit 1050 Mitglieder und ist damit Bayerns zweitstärkster Kreisverband. Zeitler betonte, dass dies kein Naturzustand sei, sondern vielmehr auch der JU der Einwohnerverlust in der Region zu schaffen macht. Mit einer eigenen Punktewertung sollen nun die Ortsverbände motiviert werden, ihre Mitgliedszahlen weiter zu steigern. Für die besten Werber gibt es Freikarten für die Allianz-Arena, oder sogar für eine Pragfahrt. Sind sie dann Mitglieder der JU, dann können sie ebenfalls noch viele Annehmlichkeiten genießen. So bieten rund zwanzig Unternehmen Vorteile für JU-Mitglieder an. Dies reicht von zwei kostenlosen Fahrstunden bis zu Freigetränken in diversen Kneipen. Über erste Erfolge konnte Zeitler berichten, seit Juni 2006 haben sich bereits 76 neue Mitglieder in der Jungen Union aufnehmen lassen. Gleichzeitig bauen die Verantwortlichen auch darauf, neueCSU-Mitglieder zu gewinnen. 
Wieder ein toller Erfolg, so Zeitler, war der Lehrstellenspiegel. Über 100 Lehrstellen wurden gesammelt und an die Schulen weitergeleitet. Ein Thema sei auch die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung, die allerdings noch in der Diskussionsphase sei. Weitere Themen in der Arbeit des Kreisverbandes waren die Themen Musikschule, Jugendmedienstelle, sowie die Zukunft der Schullandschaft im Landkreis. Besucht wurden ferne die Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement in Wiesau, sowie die Fichtelnaabschule in Ebnath. Auch das Gespräch mit Wolfgang Minssen, dem Leiter des Stiftland-Gymnasiums, wurde gesucht. 
Auch gesellschaftlich konnte die Junge Union ihren Mitgliedern wieder einiges bieten. Zeitler erinnerte an die Berlin-Fahrt auf Einladung von MdB Albert Rupprecht, sowie an den Besuch in Hamburg. Natürlich hat sich der Kreisverband auch auf die Herausforderungen mit den Kommunalwahlen, der Wahl eines neuen Kreistages, sowie den Wahlen zum Bezirks- und Landtag gestellt. Eine klare Stellung will die JU in Bezug auf den Landratskandidaten der CSUbeziehen, freilich einen Namen wollte Zeitler noch nicht verraten. 
Abschließend dankte Zeitler den Ortsverbänden und ihren engagierten Mitgliedern wieder für ein arbeitsreiches Jahr. „Wir haben wieder durch eine hervorragende Mannschaftsleistung geglänzt“. Durch die vielen kleinen Mosaiksteine ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, meinte Zeitler, dies kommt der JU und auch der CSU zugute. 
In einem kurzen Ausblick will die JU auch heuer wieder einen Lehrstellenspiegel herstellen und ihn Ende Juni an die Schulen im Landkreis verteilen. Weiter will sie dafür sorgen, dass die Region auch in München wahrgenommen wird. Abstruse Ideen, wie die Zweitwohnungssteuern, gehören abgeschafft, sagte Zeitler. Schwerpunkt der politischen Arbeit für 2007 sollen aber die Vorbereitungen auf die anstehenden Kommunalwahlen sein. Zeitler zeigte sich überzeugt, „überall sind die Mitglieder der Jungen Union gefragt. Der Landkreis braucht junge Ideen und neue Köpfe und er braucht die Junge Union“. 
Für die versammelte CSU-Prominenz dankte CSU-Kreisvorsitzender Herbert Hahn der JU für ihre Arbeit vor Ort. Er zeigte sich überzeugt, dass eine starke JU auch dem CSU-Kreisverband gut tut, zumal der Partei an einem guten Fundament gelegen sei. Verabschiedet wurden schließlich die ausgeschiedenen Ortsvorsitzenden Tina Lindner (Brand), Wilhelm Staufer (Falkenberg), Christine Prieschenk (Fuchsmühl) und Thorsten Meiler (Wiesau).