Von der Garage ins Industriegebiet

Von der Garage ins Industriegebiet

Im Rahmen der JU-Powertage war der JU-Kreisverband zu Besuch bei der Firma AM-Maschinenbau im Erbendorfer Gewerbegebiet. Firmeninhaber Alfons Meierhöfer stellte den interessierten Jungpolitikern sein Unternehmen vor und konnte von einer guten Geschäftsentwicklung berichten.

Begonnen hat Meierhöfer mit seiner Dreherei 1999 in der heimischen Garage, damals im Nebenerwerb. Nachdem die Auftragslage von Anfang an gut war, wagte er zwei Jahre später den Schritt in die Selbständigkeit im Erbendorfer Gewerbegebiet. Da die Besucher mit dem Begriff “Drehtechnik” nicht viel anfangen konnten, erläuterte er seine Tätigkeit folgendermaßen: “Wir produzieren für unsere Kunden maßgefertigte Teile, für Anlagen und Maschinen, sowohl in Einzel-, als auch in Serienfertigung.” Vorteile gegenüber der Konkurrenz sind vor allem die Qualität, aber auch die zeitliche Flexibilität, mit denen die Aufträge abgewickelt werden können, so Meierhöfer. 
Der Umsatz und die Auftragsvolumen wuchsen von Beginn an kontinuierlich, so konnten mittlerweile 7 Mitarbeiter eingestellt werden und auch dieses Jahr ist ein Azubi dazugekommen. Auch Investitionen in den umfangreichen Maschinenpark bleiben nicht aus, die Spezialgeräte haben mittlerweile einen Wert von 1 Million überschritten. Für die nähere Zukunft ist auch eine nochmalige Erweiterung der bestehenden Halle geplant.

Die Besucher interessierte neben den Firmendetails auch, mit welchen Auflagen und politischen Problemen ein Unternehmer zu kämpfen hat. Auch hier konnte Meierhöfer von einigen Erfahrungen berichten.

JU-Kreisvorsitzender Benjamin Zeitler dankte im Namen der Teilnehmer für die sehr interessante Führung und wünschte dem Firmenchef und seiner Ehefrau Gabi auch für die Zukunft eine gute Geschäftsentwicklung.