Zukunftsthema Kinderbetreuung

Zukunftsthema Kinderbetreuung

Familienfreundliche Politik wird für die Kommunen in Zukunft immer wichtiger: Darauf wies die Junge Union im Landkreis beim Besuch des neuen Kinderhorts im Rahmen der “JU-Powertage” hin. 

Zu Beginn stellte Bürgermeister Hans Donko der Abordnung die umfangreichen Baumaßnahmen um und in der Volksschule vor. Diese werden mit der Inbetriebnahme des Kinderhorts ihren vorläufigen Abschluss finden. 

Politische Priorität 

Der Kinderhort sei, so Donko, aus dem Projekt “Nachmittagsbetreuung” entstanden, die schon seit einigen Jahren erfolgreich angeboten worden sei. Nachdem die Kinderbetreuung politische Priorität gewonnen habe, sei es nun möglich geworden, mit staatlichen Fördergeldern den Umbau und laufenden Betrieb eines Kinderhorts zu finanzieren. 

Die Investitionskosten in Höhe von einer halben Million Euro hätten zu fast zwei Dritteln durch Bundeszuschüsse gedeckt werden können. Auch der Landkreis beteilige sich am laufenden Betrieb, informierte der Bürgermeister die Mitglieder der Jungen Union. 

Im Erbendorfer Kinderhort, der bis zum neuen Schuljahr in Betrieb gehen wird, sollen bis zu 50 Grundschüler in zwei Gruppen betreut werden. Dafür stünden qualifizierte Betreuerinnen zur Verfügung, informierte Donko. Des Weiteren sei auch der Einsatz von externen Kräften für besondere Themen geplant. 

Eigene Schulküche 

In die ehemaligen Schulzimmer im Keller der Volksschule sei neben mehreren Aufenthaltsräumen auch eine Schulküche eingebaut worden – um, so der Rathauschef, künftig flexibel zu sein. Momentan würden die Schüler aus der Kantine der Geriatrie versorgt, was eine “optimale Synergie” darstelle. 

Dass Bedarf an den Betreuungsangeboten besteht, bewies Bürgermeister Hans Donko den Jungpolitikern anhand der Anmeldezahlen für die Nachmittagsbetreuung. JU-Kreisvorsitzender Benjamin Zeitler bedankte sich für die interessante Vorstellung.